haGalil: „Der Völkermord hinterlässt eine Narbe, die nicht verheilt“
Das armenische Mahnmal am linksrheinischen Ende der Hohenzollernbrücke, im Zentrum Kölns, gehört zur Stadt. Jährlich am 24. April findet dort das Gedenken an den osmanischen Völkermord an den Armeniern und weiterer christlicher Minderheiten statt. 2015, zum 100.ten Jahrestag, wurde die Erinnerung noch vor dem unweit gelegenen Kölner Dom gefeiert. Auch in diesem Jahr fanden sich mehrere hundert Menschen bei sonnigem Wetter beim armenischen Mahnmal ein, vor allem aus der großen armenischen Gemeinde Kölns. Für diese sprach ihr Gemeindevorstand Atranik Tabaker. Er betonte, dass der Völkermord an den Armeniern bis heute eine Narbe hinterlasse, die nicht verheilt. Die Bedrohungen ihrer Gemeindemitglieder und ihres Mahnmals bleibe eine Realität – auch in Köln. Erst die Erinnerung ermögliche einen Blick auf die Gegenwart.

haGalil: „Der Völkermord hinterlässt eine Narbe, die nicht verheilt“
Das armenische Mahnmal am linksrheinischen Ende der Hohenzollernbrücke, im Zentrum Kölns, gehört zur Stadt. Jährlich am 24. April findet dort das Gedenken an den osmanischen Völkermord an den Armeniern und weiterer christlicher Minderheiten statt. 2015, zum 100.ten Jahrestag, wurde die Erinnerung noch vor dem unweit gelegenen Kölner Dom gefeiert. Auch in diesem Jahr fanden sich mehrere hundert Menschen bei sonnigem Wetter beim armenischen Mahnmal ein, vor allem aus der großen armenischen Gemeinde Kölns. Für diese sprach ihr Gemeindevorstand Atranik Tabaker. Er betonte, dass der Völkermord an den Armeniern bis heute eine Narbe hinterlasse, die nicht verheilt. Die Bedrohungen ihrer Gemeindemitglieder und ihres Mahnmals bleibe eine Realität – auch in Köln. Erst die Erinnerung ermögliche einen Blick auf die Gegenwart.
