Startseite2020-04-25T13:33:59+02:00

Im Anschluss an eine Matinee „Völkermorde erinnern, Kriege verhindern“ am 15. April 2018 in Köln haben die Initiative „Völkermord erinnern“ und Besucherinnen und Besucher ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert nicht nur an den Genozid an den Armeniern in den Jahren 1915-1918, sondern auch an die deutsche Beteiligung daran und fordert grundsätzlich dazu auf, Rassismus und Nationalismus als Ursachen von Völkermorden zu ächten.

Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.

Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.

In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.

Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.

Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.

Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!

L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.

Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.

Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.

Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».

Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.

Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.

Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.

LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!

Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.

Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.

Am 24. Juni haben unbekannte Kenner Kaiser Wilhelm II und sein Ross samt Sockel, seit über 100 Jahren als peinliches Ensemble am Kölner Rheinabschnitt zu besichtigen, farblich markiert. Rotes Blut lief an ihm herunter, die Stadt wischte die Kennzeichnung am nächsten Tag wieder fort. Immerhin hat der Kölner Stadtanzeiger den Aufruf der Unbekannten aufgegriffen und sich am 3. Juli ausführlich zur Geschichte des Völkermörders und Rassisten geäußert. Zwei Tage später, am 5. Juli ist der Kaiser bzw. sein Sockel erneut markiert worden: mit Plakaten, die u.a. auf die Mittäterschaft des Kaisers am Völkermord an den Armeniern hinweisen. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion über das bislang offiziell unkommentierte Reiterstandbild an der Kölner Hohenhzollernbrücke nun an Fahrt gewinnt.

7. Juli 2020|

WDR: Der Völkermord an den Armeniern (Audio)

Der Völkermord an den Armeniern

Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.

“Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)” aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.

Der Völkermord an den Armeniern

Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.

“Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)” aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.
25. April 2020|

Öffentliches Gedenken

Blumenniederlegung // 24. April 2020

Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln

ÖFFENTLICHES GEDENKEN

Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.

Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.

___
Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Blumenniederlegung // 24. April 2020

Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln

ÖFFENTLICHES GEDENKEN

Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.

Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.

___
Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

22. April 2020|

Mahnmal-Stationen

Stationen – Mahnmal im Exil! 

Das Mahnmal der Initiative „Völkermord erinnern“, das an den Genozid an den Armeniern erinnert und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind, geht „ins Exil“.

***

Stationen des Mahnmals:

Datum Ausstellungsort
17. Januar bis 5. Februar 2020 Alte Feuerwache
(Melchiorstraße 3, 50670 Köln)
5. Februar bis 1. März 2020 Melanchthon Akademie
(Kartäuserwall 24B, 50678 Köln)
1. März bis 7. April 2020 Lutherkirche
(Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln)
7. April bis 26. April 2020 Rautenstrauch-Joest-Museum
(Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln)

Worum geht es beim Projekt „Mahnmal im Exil“?

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

Stationen – Mahnmal im Exil!

Das Mahnmal der Initiative „Völkermord erinnern“, das an den Genozid an den Armeniern erinnert und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind, geht weiter „ins Exil“.

***

Stationen des Mahnmals:

17. Januar bis 5. Februar 2020:
Alte Feuerwache (Melchiorstraße 3, 50670 Köln)

5. Februar bis 1. März 2020:
Melanchthon Akademie (Kartäuserwall 24B, 50678 Köln)

1. März bis 7. April 2020:
Lutherkirche (Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln)

7. April bis 26. April 2020:
Rautenstrauch-Joest-Museum (Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln)

Worum geht es beim Projekt „Mahnmal im Exil“?

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

5. Februar 2020|

Mahnmal im Exil

Mahnmal im Exil!

Wann? 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr
Wo? Alte Feuerwache, Köln

***

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

Der erste Ort, an dem wir es wieder für die Öffentlichkeit erreichbar aufstellen, ist der Hof im Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln (BAF, Melchiorstraße 3-5, 50670 Köln). Wir laden herzlich ein am Samstag, 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr. Um 16 Uhr beginnt dann die Veranstaltung zur Erinnerung an Hrant Dink, den armenischen Journalisten, der 2007 in Istanbul von türkischen Nationalisten ermordet wurde (Großer Saal, u.a. mit Dogan Akhanli, Can Dündar und Berivan Aymaz.

Das Mahnmal wird in der BAF bis zum 7. Februar stehen. In dieser Zeit werden wir u.a. auf einer Filmveranstaltung über die Zielsetzungen und aktuelle Fragen zum Mahnmal berichten.

Mit besten Grüßen
Initiative Völkermord erinnern

Mahnmal im Exil!

Wann? 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr
Wo? Alte Feuerwache, Köln

***

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

Der erste Ort, an dem wir es wieder für die Öffentlichkeit erreichbar aufstellen, ist der Hof im Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln (BAF, Melchiorstraße 3-5, 50670 Köln). Wir laden herzlich ein am Samstag, 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr. Um 16 Uhr beginnt dann die Veranstaltung zur Erinnerung an Hrant Dink, den armenischen Journalisten, der 2007 in Istanbul von türkischen Nationalisten ermordet wurde (Großer Saal, u.a. mit Dogan Akhanli, Can Dündar und Berivan Aymaz.

Das Mahnmal wird in der BAF bis zum 7. Februar stehen. In dieser Zeit werden wir u.a. auf einer Filmveranstaltung über die Zielsetzungen und aktuelle Fragen zum Mahnmal berichten.

Mit besten Grüßen
Initiative Völkermord erinnern

16. Januar 2020|
Redebeiträge
Medienberichte
Unterstützerbriefe
Im Anschluss an eine Matinee „Völkermorde erinnern, Kriege verhindern“ am 15. April in Köln haben die Initiative „Völkermord erinnern“ und Besucherinnen und Besucher ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert nicht nur an den Genozid an den Armeniern in den Jahren 1915-1918, sondern auch an die deutsche Beteiligung daran und fordert grundsätzlich dazu auf, Rassismus und Nationalismus als Ursachen von Völkermorden zu ächten.

Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.

Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.

In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.

Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.

Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.

Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!

L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.

Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.

Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.

Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».

Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.

Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.

Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.

LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!

Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.

Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.

Am 24. Juni haben unbekannte Kenner Kaiser Wilhelm II und sein Ross samt Sockel, seit über 100 Jahren als peinliches Ensemble am Kölner Rheinabschnitt zu besichtigen, farblich markiert. Rotes Blut lief an ihm herunter, die Stadt wischte die Kennzeichnung am nächsten Tag wieder fort. Immerhin hat der Kölner Stadtanzeiger den Aufruf der Unbekannten aufgegriffen und sich am 3. Juli ausführlich zur Geschichte des Völkermörders und Rassisten geäußert. Zwei Tage später, am 5. Juli ist der Kaiser bzw. sein Sockel erneut markiert worden: mit Plakaten, die u.a. auf die Mittäterschaft des Kaisers am Völkermord an den Armeniern hinweisen. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion über das bislang offiziell unkommentierte Reiterstandbild an der Kölner Hohenhzollernbrücke nun an Fahrt gewinnt.

7. Juli 2020|

WDR: Der Völkermord an den Armeniern (Audio)

Der Völkermord an den Armeniern

Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.

“Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)” aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.

Der Völkermord an den Armeniern

Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.

“Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)” aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.
25. April 2020|

Öffentliches Gedenken

Blumenniederlegung // 24. April 2020

Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln

ÖFFENTLICHES GEDENKEN

Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.

Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.

___
Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Blumenniederlegung // 24. April 2020

Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln

ÖFFENTLICHES GEDENKEN

Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.

Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.

___
Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

22. April 2020|

Mahnmal-Stationen

Stationen – Mahnmal im Exil! 

Das Mahnmal der Initiative „Völkermord erinnern“, das an den Genozid an den Armeniern erinnert und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind, geht „ins Exil“.

***

Stationen des Mahnmals:

Datum Ausstellungsort
17. Januar bis 5. Februar 2020 Alte Feuerwache
(Melchiorstraße 3, 50670 Köln)
5. Februar bis 1. März 2020 Melanchthon Akademie
(Kartäuserwall 24B, 50678 Köln)
1. März bis 7. April 2020 Lutherkirche
(Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln)
7. April bis 26. April 2020 Rautenstrauch-Joest-Museum
(Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln)

Worum geht es beim Projekt „Mahnmal im Exil“?

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

Stationen – Mahnmal im Exil!

Das Mahnmal der Initiative „Völkermord erinnern“, das an den Genozid an den Armeniern erinnert und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind, geht weiter „ins Exil“.

***

Stationen des Mahnmals:

17. Januar bis 5. Februar 2020:
Alte Feuerwache (Melchiorstraße 3, 50670 Köln)

5. Februar bis 1. März 2020:
Melanchthon Akademie (Kartäuserwall 24B, 50678 Köln)

1. März bis 7. April 2020:
Lutherkirche (Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln)

7. April bis 26. April 2020:
Rautenstrauch-Joest-Museum (Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln)

Worum geht es beim Projekt „Mahnmal im Exil“?

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

5. Februar 2020|

Mahnmal im Exil

Mahnmal im Exil!

Wann? 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr
Wo? Alte Feuerwache, Köln

***

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

Der erste Ort, an dem wir es wieder für die Öffentlichkeit erreichbar aufstellen, ist der Hof im Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln (BAF, Melchiorstraße 3-5, 50670 Köln). Wir laden herzlich ein am Samstag, 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr. Um 16 Uhr beginnt dann die Veranstaltung zur Erinnerung an Hrant Dink, den armenischen Journalisten, der 2007 in Istanbul von türkischen Nationalisten ermordet wurde (Großer Saal, u.a. mit Dogan Akhanli, Can Dündar und Berivan Aymaz.

Das Mahnmal wird in der BAF bis zum 7. Februar stehen. In dieser Zeit werden wir u.a. auf einer Filmveranstaltung über die Zielsetzungen und aktuelle Fragen zum Mahnmal berichten.

Mit besten Grüßen
Initiative Völkermord erinnern

Mahnmal im Exil!

Wann? 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr
Wo? Alte Feuerwache, Köln

***

Im April 2018 hat die Initiative „Völkermord erinnern“ ein Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Standbild des Völkermörders Kaiser Wilhelm II errichtet. Das Mahnmal erinnert in vier Sprachen an den Genozid an den Armeniern und daran, dass Rassismus und Nationalismus die ideologische Grundlage für derartige staatliche Gewaltverbrechen sind. Es macht auch klar: die zunehmende rassistische und neonazistische Gewalt in Deutschland hat denselben ideologischen Hintergrund.

Da die Stadt Köln sich noch nicht entschieden hat, das Mahnmal am genannten Ort aufzustellen, geht es in den kommenden Monaten „ins Exil“.

Der erste Ort, an dem wir es wieder für die Öffentlichkeit erreichbar aufstellen, ist der Hof im Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln (BAF, Melchiorstraße 3-5, 50670 Köln). Wir laden herzlich ein am Samstag, 18. Januar 2020 um 15.30 Uhr. Um 16 Uhr beginnt dann die Veranstaltung zur Erinnerung an Hrant Dink, den armenischen Journalisten, der 2007 in Istanbul von türkischen Nationalisten ermordet wurde (Großer Saal, u.a. mit Dogan Akhanli, Can Dündar und Berivan Aymaz.

Das Mahnmal wird in der BAF bis zum 7. Februar stehen. In dieser Zeit werden wir u.a. auf einer Filmveranstaltung über die Zielsetzungen und aktuelle Fragen zum Mahnmal berichten.

Mit besten Grüßen
Initiative Völkermord erinnern

16. Januar 2020|
Unterstützerschreiben