Startseite2022-08-29T21:58:17+02:00

Im Anschluss an eine Matinee „Völkermorde erinnern, Kriege verhindern“ am 15. April 2018 in Köln haben die Initiative „Völkermord erinnern“ und Besucherinnen und Besucher ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert nicht nur an den Genozid an den Armeniern in den Jahren 1915-1918, sondern auch an die deutsche Beteiligung daran und fordert grundsätzlich dazu auf, Rassismus und Nationalismus als Ursachen von Völkermorden zu ächten.

Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.

Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.

In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.

Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.

Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.

Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!

L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.

Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.

Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.

Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».

Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.

Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.

Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.

LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt

„Der Genozid an den Armeniern: Deutsche Interessen, deutsche Beteiligung, deutsche Verantwortung.“ | 22. Februar

Kölner Politik und Verwaltung tun sich noch immer schwer, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ an der Hohenzollernbrücke aufzustellen. Das Mahnmal erinnert an den Völkermord an den Armeniern und an die deutsche Beteiligung und Mitverantwortung. Das Ausmaß der eigenen Täterschaft wird nicht nur bei diesem Völkermord, sondern auch bei anderen genozidalen und kolonialen Staatsverbrechen beschönigt oder gar ganz geleugnet. Warum ist das so? Welche Folgen für heute haben solche Haltungen? Darüber diskutieren wir mit Jürgen Gottschlich, Autor des Buches, „Beihilfe zum Völkermord. Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier.“ Das Buch ist über die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zum Preis 1,50 Euro von erhältlich.

Veranstaltungsort: Großes Forum, Alte Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

„Der Genozid an den Armeniern: Deutsche Interessen, deutsche Beteiligung, deutsche Verantwortung.“ | 22. Februar

Kölner Politik und Verwaltung tun sich noch immer schwer, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ an der Hohenzollernbrücke aufzustellen. Das Mahnmal erinnert an den Völkermord an den Armeniern und an die deutsche Beteiligung und Mitverantwortung. Das Ausmaß der eigenen Täterschaft wird nicht nur bei diesem Völkermord, sondern auch bei anderen genozidalen und kolonialen Staatsverbrechen beschönigt oder gar ganz geleugnet. Warum ist das so? Welche Folgen für heute haben solche Haltungen? Darüber diskutieren wir mit Jürgen Gottschlich, Autor des Buches, „Beihilfe zum Völkermord. Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier.“ Das Buch ist über die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zum Preis 1,50 Euro von erhältlich.

Veranstaltungsort: Großes Forum, Alte Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

24. Januar 2023|

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt | 24. Januar

Wir laden für den 24. Januar von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein.

Mit Blumen und Kerzen erinnern wir daran, dass hier das Mahnmal »Dieser Schmerz betrifft uns alle« stehen sollte – und hoffentlich bald stehen wird. Wir berichten vom aktuellen Stand der Entscheidungsfindung in den Gremien der Stadt Köln.

(Unsere Aktivitäten sind auf Eure Spenden angewiesen! Konto Recherche International, IBAN DE07 3705 0198 0023 8120 43. Stichwort: Mahnmal)

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt | 24. Januar

Wir laden für den 24. Januar von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein.

Mit Blumen und Kerzen erinnern wir daran, dass hier das Mahnmal »Dieser Schmerz betrifft uns alle« stehen sollte – und hoffentlich bald stehen wird. Wir berichten vom aktuellen Stand der Entscheidungsfindung in den Gremien der Stadt Köln.

(Unsere Aktivitäten sind auf Eure Spenden angewiesen! Konto Recherche International, IBAN DE07 3705 0198 0023 8120 43. Stichwort: Mahnmal)

21. Januar 2023|

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt | 24. November

Wir laden für den 24. November von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein. Mit Blumen und Kerzen erinnern wir an den Genozid am armenischen Volk und daran, dass hier das Mahnmal »Dieser Schmerz betrifft uns alle« stehen sollte – und hoffentlich bald stehen wird.

Wir berichten vom aktuellen Stand der Entscheidungsfindung in den Gremien der Stadt Köln.

(Unsere Aktivitäten sind auf Eure Spenden angewiesen! Konto Recherche International, IBAN DE07 3705 0198 0023 8120 43. Stichwort: Mahnmal)

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt | 24. November

Wir laden für den 24. November von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein. Mit Blumen und Kerzen erinnern wir an den Genozid am armenischen Volk und daran, dass hier das Mahnmal »Dieser Schmerz betrifft uns alle« stehen sollte – und hoffentlich bald stehen wird.

Wir berichten vom aktuellen Stand der Entscheidungsfindung in den Gremien der Stadt Köln.

(Unsere Aktivitäten sind auf Eure Spenden angewiesen! Konto Recherche International, IBAN DE07 3705 0198 0023 8120 43. Stichwort: Mahnmal)

18. November 2022|

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt | 24. Oktober

Wir laden für den 24. Oktober von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein. Mit Blumen und Kerzen erinnern wir an den Genozid am armenischen Volk und daran, dass hier das Mahnmal »Dieser Schmerz betrifft uns alle« stehen sollte – und hoffentlich bald stehen wird.

Wir berichten vom aktuellen Stand der Entscheidungsfindung in den Gremien der Stadt Köln.

(Unsere Aktivitäten sind auf Eure Spenden angewiesen! Konto Recherche International, IBAN DE07 3705 0198 0023 8120 43. Stichwort: Mahnmal)

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt | 24. Oktober

Wir laden für den 24. Oktober von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein. Mit Blumen und Kerzen erinnern wir an den Genozid am armenischen Volk und daran, dass hier das Mahnmal »Dieser Schmerz betrifft uns alle« stehen sollte – und hoffentlich bald stehen wird.

Wir berichten vom aktuellen Stand der Entscheidungsfindung in den Gremien der Stadt Köln.

(Unsere Aktivitäten sind auf Eure Spenden angewiesen! Konto Recherche International, IBAN DE07 3705 0198 0023 8120 43. Stichwort: Mahnmal)

18. Oktober 2022|

„Den Schmerz der Anderen begreifen“

Gesprächsabend mit Charlotte Wiedemann, Esi Müller & Ilias Uyar

Montag, 17.10.2022 um 19 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt – Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln.

Charlotte Wiedemann entwirft in ihrem aktuellen Buch »Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis« Grundzüge einer transnationalen, gemeinschaftlichen Erinnerungskultur. Sie kritisiert, es fehle in Deutschland an Empathie für die Opfer des Kolonialismus und anderer Menschheitsverbrechen. Auf diesen Gewalttaten beruhe der Reichtum Deutschlands, sie seien bis heute Nährboden für Ausgrenzung und tödlichen Rassismus. Charlotte Wiedemann schreibt: »Den Anderen aus dem gemeinsamen Menschsein auszuschließen, verbindet die beiden Epochen deutscher Gewaltgeschichte: Kaiserreich und Nationalsozialismus.«

Die Autorin stellt ihr Buch vor. Mit ihr sprechen Esi Müller und Ilias Uyar.

21. September 2022|
Redebeiträge
Medienberichte
Unterstützerbriefe
Im Anschluss an eine Matinee „Völkermorde erinnern, Kriege verhindern“ am 15. April in Köln haben die Initiative „Völkermord erinnern“ und Besucherinnen und Besucher ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert nicht nur an den Genozid an den Armeniern in den Jahren 1915-1918, sondern auch an die deutsche Beteiligung daran und fordert grundsätzlich dazu auf, Rassismus und Nationalismus als Ursachen von Völkermorden zu ächten.

Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.

Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.

In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.

Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.

Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.

Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!

L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.

Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.

Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.

Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».

Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.

Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.

Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.

LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt

„Der Genozid an den Armeniern: Deutsche Interessen, deutsche Beteiligung, deutsche Verantwortung.“ | 22. Februar

Kölner Politik und Verwaltung tun sich noch immer schwer, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ an der Hohenzollernbrücke aufzustellen. Das Mahnmal erinnert an den Völkermord an den Armeniern und an die deutsche Beteiligung und Mitverantwortung. Das Ausmaß der eigenen Täterschaft wird nicht nur bei diesem Völkermord, sondern auch bei anderen genozidalen und kolonialen Staatsverbrechen beschönigt oder gar ganz geleugnet. Warum ist das so? Welche Folgen für heute haben solche Haltungen? Darüber diskutieren wir mit Jürgen Gottschlich, Autor des Buches, „Beihilfe zum Völkermord. Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier.“ Das Buch ist über die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zum Preis 1,50 Euro von erhältlich.

Veranstaltungsort: Großes Forum, Alte Feuerwache Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

„Der Genozid an den Armeniern: Deutsche Interessen, deutsche Beteiligung, deutsche Verantwortung.“ | 22. Februar

Kölner Politik und Verwaltung tun sich noch immer schwer, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ an der Hohenzollernbrücke aufzustellen. Das Mahnmal erinnert an den Völkermord an den Armeniern und an die deutsche Beteiligung und Mitverantwortung. Das Ausmaß der eigenen Täterschaft wird nicht nur bei diesem Völkermord, sondern auch bei anderen genozidalen und kolonialen Staatsverbrechen beschönigt oder gar ganz geleugnet. Warum ist das so? Welche Folgen für heute haben solche Haltungen? Darüber diskutieren wir mit Jürgen Gottschlich, Autor des Buches, „Beihilfe zum Völkermord. Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier.“ Das Buch ist über die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zum Preis 1,50 Euro von erhältlich.

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24. Januar 2023|

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt

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Wir laden für den 24. Januar von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein.

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21. Januar 2023|

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18. November 2022|

Wir laden ein: #dasmahnmal bleibt

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Wir laden für den 24. Oktober von 18-19 Uhr zum monatlichen öffentlichen Treffen an der »Leerstelle« des Mahnmals vor der Hohenzollernbrücke ein. Mit Blumen und Kerzen erinnern wir an den Genozid am armenischen Volk und daran, dass hier das Mahnmal »Dieser Schmerz betrifft uns alle« stehen sollte – und hoffentlich bald stehen wird.

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18. Oktober 2022|

„Den Schmerz der Anderen begreifen“

Gesprächsabend mit Charlotte Wiedemann, Esi Müller & Ilias Uyar

Montag, 17.10.2022 um 19 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt – Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln.

Charlotte Wiedemann entwirft in ihrem aktuellen Buch »Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis« Grundzüge einer transnationalen, gemeinschaftlichen Erinnerungskultur. Sie kritisiert, es fehle in Deutschland an Empathie für die Opfer des Kolonialismus und anderer Menschheitsverbrechen. Auf diesen Gewalttaten beruhe der Reichtum Deutschlands, sie seien bis heute Nährboden für Ausgrenzung und tödlichen Rassismus. Charlotte Wiedemann schreibt: »Den Anderen aus dem gemeinsamen Menschsein auszuschließen, verbindet die beiden Epochen deutscher Gewaltgeschichte: Kaiserreich und Nationalsozialismus.«

Die Autorin stellt ihr Buch vor. Mit ihr sprechen Esi Müller und Ilias Uyar.

21. September 2022|
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