Startseite2020-04-25T13:33:59+02:00

Im Anschluss an eine Matinee „Völkermorde erinnern, Kriege verhindern“ am 15. April 2018 in Köln haben die Initiative „Völkermord erinnern“ und Besucherinnen und Besucher ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert nicht nur an den Genozid an den Armeniern in den Jahren 1915-1918, sondern auch an die deutsche Beteiligung daran und fordert grundsätzlich dazu auf, Rassismus und Nationalismus als Ursachen von Völkermorden zu ächten.

Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.

Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.

In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.

Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.

Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.

Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!

L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.

Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.

Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.

Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».

Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.

Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.

Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.

LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!

t-online: Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen

Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen

Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.

Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig (“Stolpersteine”), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins “Monitor”, Georg Restle.

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Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen

Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.

Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig (“Stolpersteine”), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins “Monitor”, Georg Restle.

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24. Juni 2021|

Haypress: Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal

Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal

2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

Artikel lesen (Haypress)

Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal

2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

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23. Juni 2021|

Offener Brief an Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft

Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.

In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:

»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«

Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.

Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).

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Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft

Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.

In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:

»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«

Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.

Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).

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18. Juni 2021|

tagesschau: Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord

Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord

Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild

Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord

Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild

27. April 2021|

haGalil: „Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“

„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“

In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

Artikel lesen (haGalil)

„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“

In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

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26. April 2021|
Redebeiträge
Medienberichte
Unterstützerbriefe
Im Anschluss an eine Matinee „Völkermorde erinnern, Kriege verhindern“ am 15. April in Köln haben die Initiative „Völkermord erinnern“ und Besucherinnen und Besucher ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert nicht nur an den Genozid an den Armeniern in den Jahren 1915-1918, sondern auch an die deutsche Beteiligung daran und fordert grundsätzlich dazu auf, Rassismus und Nationalismus als Ursachen von Völkermorden zu ächten.

Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.

Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.

In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.

Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.

Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.

Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!

L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.

Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.

Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.

Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».

Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.

Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.

Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.

LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!

t-online: Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen

Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen

Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.

Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig (“Stolpersteine”), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins “Monitor”, Georg Restle.

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Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen

Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.

Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig (“Stolpersteine”), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins “Monitor”, Georg Restle.

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24. Juni 2021|

Haypress: Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal

Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal

2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

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Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal

2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

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23. Juni 2021|

Offener Brief an Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft

Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.

In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:

»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«

Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.

Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).

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Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft

Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.

In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:

»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«

Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.

Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).

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18. Juni 2021|

tagesschau: Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord

Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord

Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild

Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord

Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild

27. April 2021|

haGalil: „Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“

„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“

In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

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„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“

In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

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26. April 2021|
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