Genozid-Gedenken am Mahnmal
Bei strahlendem Sonnenschein gedachten auch in diesem Jahr am 24. April über hundert Menschen des Genozids an den Armeniern und anderen Minderheiten im Osmanischen Reich. Am Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ führte Atranik Tabaker vom Gemeindevorstand Armenische Gemeinde Köln in die Veranstaltung ein, Pfarrer Archimandrit Yeghishe Avetisyan sprach ein Gebet und der Chor der Armenischen Gemeinde trug mit mehreren Lieder zum Gelingen bei.
Dr. Jeanette Ehrmann, Politikwissenschaftlicher an der HU Berlin, berichtete von ihrer Reise an den Musa Dagh, von der ihre Großeltern und ihre Mutter stammen. Der Musa Dagh ging in die Geschichte des Widerstands ein, weil sich dort tausende Armenierinnen und Armenier mehrere Wochen gegen die Angriffe osmanischer Truppen erfolgreich zur Wehr setzten und schließlich von französischen und US-amerikanischen Schiffen gerettet wurden.
Dr. Tessa Hofmann, die letztes Jahr für ihre unermüdlichen Anstrengungen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, Deutschland solle sich seiner Verantwortung für den Genozid zwischen 1915 und 1917 stellen, setzte sich mit der unabgeschlossenen Geschichte der Erinnerung an dies Menschheitsverbrechen sowohl in Deutschland wie auch in Armenien auseinander.
Albrecht Kieser von der Initiative Völkermord Erinnern berichtete von einem erfolgreichen Schulprojekt am Hölderlin-Gymnasium Köln-Mülheim, in dem die Schüler*innen sich mit der Geschichte des Genozids und seiner Aufarbeitung in Deutschland und der Türkei auseinandersetzten. Durch die Gedenkstunde führte Maria Baumeister von der Initiative Völkermord Erinnern.
Genozid-Gedenken am Mahnmal
Bei strahlendem Sonnenschein gedachten auch in diesem Jahr am 24. April über hundert Menschen des Genozids an den Armeniern und anderen Minderheiten im Osmanischen Reich. Am Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ führte Atranik Tabaker vom Gemeindevorstand Armenische Gemeinde Köln in die Veranstaltung ein, Pfarrer Archimandrit Yeghishe Avetisyan sprach ein Gebet und der Chor der Armenischen Gemeinde trug mit mehreren Lieder zum Gelingen bei.
Dr. Jeanette Ehrmann, Politikwissenschaftlicher an der HU Berlin, berichtete von ihrer Reise an den Musa Dagh, von der ihre Großeltern und ihre Mutter stammen. Der Musa Dagh ging in die Geschichte des Widerstands ein, weil sich dort tausende Armenierinnen und Armenier mehrere Wochen gegen die Angriffe osmanischer Truppen erfolgreich zur Wehr setzten und schließlich von französischen und US-amerikanischen Schiffen gerettet wurden.
Dr. Tessa Hofmann, die letztes Jahr für ihre unermüdlichen Anstrengungen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, Deutschland solle sich seiner Verantwortung für den Genozid zwischen 1915 und 1917 stellen, setzte sich mit der unabgeschlossenen Geschichte der Erinnerung an dies Menschheitsverbrechen sowohl in Deutschland wie auch in Armenien auseinander.
Albrecht Kieser von der Initiative Völkermord Erinnern berichtete von einem erfolgreichen Schulprojekt am Hölderlin-Gymnasium Köln-Mülheim, in dem die Schüler*innen sich mit der Geschichte des Genozids und seiner Aufarbeitung in Deutschland und der Türkei auseinandersetzten. Durch die Gedenkstunde führte Maria Baumeister von der Initiative Völkermord Erinnern.