Im Anschluss an eine Matinee „Völkermorde erinnern, Kriege verhindern“ am 15. April 2018 in Köln haben die Initiative „Völkermord erinnern“ und Besucherinnen und Besucher ein Mahnmal enthüllt. Es erinnert nicht nur an den Genozid an den Armeniern in den Jahren 1915-1918, sondern auch an die deutsche Beteiligung daran und fordert grundsätzlich dazu auf, Rassismus und Nationalismus als Ursachen von Völkermorden zu ächten.
Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.
Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.
In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.
Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.
Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.
Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!
L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.
Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.
Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.
Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».
Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.
Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.
Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.
LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!
Um unsere Aktivitäten fortlaufend finanzieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Diese sind für Sie steuerabzugsfähig. Wir freuen uns über jede Unterstützung!
hagalil.com: Die Schande von Köln
Die Schande von Köln
Köln ließ das armenische Mahnmal abtransportieren. Noch am Vortag hatte Bundesernährungsminister Cem Özdemir gemeinsam mit der Grünen Landtagsabgeordneten Berivan Aymaz das armenische Mahnmal am Rheinufer besucht und Blumen niedergelegt. Es gab juristisch einen negativen Bescheid, unter Verweis auf das Straßenrecht: Bei allem „Verständnis für das Anliegen“ habe „die Einhaltung der wegerechtlichen Vorschriften Vorrang“, hieß es wörtlich. Wer die Lage des Mahnmals kennt bzw. auf Fotos sieht kann bestenfalls amüsiert sein: Dort existiert kein Weg – dahinter befindet sich eine Brückenbrüstung, darunter befindet sich zehn Meter tiefer das Rheinufer. In der von der Stadt Köln angeführten und von OB Reker somit zu verantwortenden Stellungnahme wurde wenig verklausuliert mitgeteilt, dass das Thema „auch angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger“ brisant sei. Bereits 2012 hatten türkische Gruppierungen sogar gegen eine winzige armenische Erinnerung auf einem armenischen Gräberfeld auf einem Friedhof in Köln-Brück drohend polemisiert. „Auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland war aufgrund des hohen Konfliktpotenzials bewusst verzichtet worden“ teilte die Stadt Köln selbst mit. Mit anderen Worten: Geschichtsaufarbeitung, Erinnerung an Völkermorde, das ist für die Stadt Köln letztlich völlig irrelevant.
Die Stadt Köln in Person von Frieder Wolf (der kürzlich verstorben ist) hatte bereits 2018 – so lange wurde auf haGalil regelmäßig hierüber informiert – zugesagt, einen gemeinsamen Antrag in den Kölner Stadtrat einzubringen. Geschehen ist seitdem städtischerseits nichts. Die Stadt Köln verweigert weiterhin, so muss man inzwischen nüchtern konstatieren, offenkundig aus Angst vor den Völkermord leugnenden türkeistämmigen Kölner Gruppierungen jeden Dialog – und lässt nun Ordnungsamt und Polizei auflaufen. Politisch betrachtet ist dieser erneute Abtransport der Erinnerung eine schlichte Bankrotterklärung. Und es ist ein Verrat an dem ausdrücklich letzten Wunsch des prominenten Kölner Schriftstellers und Menschenrechtlers Dogan Akhanli: Dass das armenische Mahnmal einen festen, zentralen Platz in Köln erhält.
Die Schande von Köln
Köln ließ das armenische Mahnmal abtransportieren. Noch am Vortag hatte Bundesernährungsminister Cem Özdemir gemeinsam mit der Grünen Landtagsabgeordneten Berivan Aymaz das armenische Mahnmal am Rheinufer besucht und Blumen niedergelegt. Es gab juristisch einen negativen Bescheid, unter Verweis auf das Straßenrecht: Bei allem „Verständnis für das Anliegen“ habe „die Einhaltung der wegerechtlichen Vorschriften Vorrang“, hieß es wörtlich. Wer die Lage des Mahnmals kennt bzw. auf Fotos sieht kann bestenfalls amüsiert sein: Dort existiert kein Weg – dahinter befindet sich eine Brückenbrüstung, darunter befindet sich zehn Meter tiefer das Rheinufer. In der von der Stadt Köln angeführten und von OB Reker somit zu verantwortenden Stellungnahme wurde wenig verklausuliert mitgeteilt, dass das Thema „auch angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger“ brisant sei. Bereits 2012 hatten türkische Gruppierungen sogar gegen eine winzige armenische Erinnerung auf einem armenischen Gräberfeld auf einem Friedhof in Köln-Brück drohend polemisiert. „Auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland war aufgrund des hohen Konfliktpotenzials bewusst verzichtet worden“ teilte die Stadt Köln selbst mit. Mit anderen Worten: Geschichtsaufarbeitung, Erinnerung an Völkermorde, das ist für die Stadt Köln letztlich völlig irrelevant.
Die Stadt Köln in Person von Frieder Wolf (der kürzlich verstorben ist) hatte bereits 2018 – so lange wurde auf haGalil regelmäßig hierüber informiert – zugesagt, einen gemeinsamen Antrag in den Kölner Stadtrat einzubringen. Geschehen ist seitdem städtischerseits nichts. Die Stadt Köln verweigert weiterhin, so muss man inzwischen nüchtern konstatieren, offenkundig aus Angst vor den Völkermord leugnenden türkeistämmigen Kölner Gruppierungen jeden Dialog – und lässt nun Ordnungsamt und Polizei auflaufen. Politisch betrachtet ist dieser erneute Abtransport der Erinnerung eine schlichte Bankrotterklärung. Und es ist ein Verrat an dem ausdrücklich letzten Wunsch des prominenten Kölner Schriftstellers und Menschenrechtlers Dogan Akhanli: Dass das armenische Mahnmal einen festen, zentralen Platz in Köln erhält.
tagesschau: Empörung: Stadt Köln entfernt Völkermord-Mahnmal
Empörung: Stadt Köln entfernt Völkermord-Mahnmal
Die Stadt Köln hat ein Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern 1915/16 erinnert, zum vierten Mal entfernen lassen. Dem zugrunde lag eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts. Seit 2018 versuchen die Initiatoren, die Skulptur im öffentlichen Raum in Köln zu verankern. Doch die Stadt baute sie regelmäßig wieder ab, so auch in diesem Jahr. „Nach der Gedenkveranstaltung am 24. April ist das Mahnmal auf Bitten vieler Unterstützer*innen stehen geblieben“, teilte die Initiative mit. Weil die Stadt sich nach „vier Jahre währenden Gesprächen, Anfragen, Bitten, Eingaben, Resolutionen“ nicht bewegt habe, habe man sich dagegen entschieden, es wieder zu entfernen. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) war bei der Gedenkfeier dabei gewesen und hatte Blumen niedergelegt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts kritisierte er so: „Das Zurückweichen der liberalen Demokratien, aus Angst vor den großen & kleinen Diktatoren & ihren hiesigen VertreterInnen, muss endlich ein Ende haben“, twitterte er an den Kölner Rechtsanwalt und Publizisten Ilias Uyar, einen der Unterstützer der Initiative.

Empörung: Stadt Köln entfernt Völkermord-Mahnmal
Die Stadt Köln hat ein Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern 1915/16 erinnert, zum vierten Mal entfernen lassen. Dem zugrunde lag eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts. Seit 2018 versuchen die Initiatoren, die Skulptur im öffentlichen Raum in Köln zu verankern. Doch die Stadt baute sie regelmäßig wieder ab, so auch in diesem Jahr. „Nach der Gedenkveranstaltung am 24. April ist das Mahnmal auf Bitten vieler Unterstützer*innen stehen geblieben“, teilte die Initiative mit. Weil die Stadt sich nach „vier Jahre währenden Gesprächen, Anfragen, Bitten, Eingaben, Resolutionen“ nicht bewegt habe, habe man sich dagegen entschieden, es wieder zu entfernen. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) war bei der Gedenkfeier dabei gewesen und hatte Blumen niedergelegt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts kritisierte er so: „Das Zurückweichen der liberalen Demokratien, aus Angst vor den großen & kleinen Diktatoren & ihren hiesigen VertreterInnen, muss endlich ein Ende haben“, twitterte er an den Kölner Rechtsanwalt und Publizisten Ilias Uyar, einen der Unterstützer der Initiative.

Prominente Unterstützung für das Mahnmal zum Genozid an den Armeniern
Prominente Unterstützung für das Mahnmal zum Genozid an den Armeniern
Am Donnerstag nutzte Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, einen Wahlkampfbesuch in Köln, um am Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ zum Genozid an den Armeniern Blumen niederzulegen.


WDR Lokalzeit: Mahnmal zum Völkermord an den Armeniern
Mahnmal zum Völkermord an den Armeniern
Die Lokalzeit aus Köln mit einem kurzen Bericht über das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“.
Mahnmal zum Völkermord an den Armeniern
Die Lokalzeit aus Köln mit einem kurzen Bericht über das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“.
Infotag am Freitag, 29. April, ab 14 Uhr an der Hohenzollernbrücke
Infotag am Freitag, 29. April, ab 14 Uhr an der Hohenzollernbrücke
Liebe Kolleg*innen,
liebe Freunde und FreundInnen aus den Kölner Initiativen zur Dekolonialisierung,
die Initiative „Völkermord erinnern“ kämpft in Köln seit vier Jahren für die Aufstellung eines Mahnmals unter dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“. Damit wollen wir an die Opfer des Genozids an den Armeniern erinnern und die Täter benennen. Trotz zahlreicher Unterstützer*innen hat die Stadt bislang abgeblockt, laviert und uns hingehalten.
Zuletzt haben wir am 24. April 2022 eine Gedenkfeier abgehalten (s. Fotos) und danach das Mahnmal nicht abgeräumt sondern stehen lassen. Und es steht noch immer, denn das Verwaltungsgericht hat der Stadt eine Woche Zeit gegeben, um auf unseren Antrag (Bürgerbegehren / Denkmalschutz) zu reagieren. Auch hat es der Stadt verboten, das Mahnmal abzubauen, bevor das Gericht über unseren Antrag entschieden hat. Das wird noch mal einige Tage dauern.
Tatsächlich hat die Stadt inzwischen erklärt, dass sie eine Entscheidung des VG abwarten werde. Das heißt wir können die „inhaltliche Antragserwiderung“ der Stadt abwarten. Für uns ein großer Erfolg.
Wir werden Freitag ab 14 Uhr nochmals am Mahnmal sein und Passanten etc. informieren sowie ein großes Banner zu Wilhelm II aufstellen – dem Kolonialkaiser. Auch der Bischof der armenischen Gemeinde wir anwesend sein und Blumen niederlegen.
Es wäre das erste Mahnmal zum Genozid an den Armeniern, das in Deutschland errichtet wird und die Täter benennt; in unmittelbarer Nähe zum einzigen Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II in Deutschland, einem Mitverantwortlichen für den Genozid.


Fotos: Herby Sachs
Infotag am Freitag, 29. April, ab 14 Uhr an der Hohenzollernbrücke
Liebe Kolleg*innen,
liebe Freunde und FreundInnen aus den Kölner Initiativen zur Dekolonialisierung,
die Initiative „Völkermord erinnern“ kämpft in Köln seit vier Jahren für die Aufstellung eines Mahnmals unter dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“. Damit wollen wir an die Opfer des Genozids an den Armeniern erinnern und die Täter benennen. Trotz zahlreicher Unterstützer*innen hat die Stadt bislang abgeblockt, laviert und uns hingehalten.
Zuletzt haben wir am 24. April 2022 eine Gedenkfeier abgehalten (s. Fotos) und danach das Mahnmal nicht abgeräumt sondern stehen lassen. Und es steht noch immer, denn das Verwaltungsgericht hat der Stadt eine Woche Zeit gegeben, um auf unseren Antrag (Bürgerbegehren / Denkmalschutz) zu reagieren. Auch hat es der Stadt verboten, das Mahnmal abzubauen, bevor das Gericht über unseren Antrag entschieden hat. Das wird noch mal einige Tage dauern.
Tatsächlich hat die Stadt inzwischen erklärt, dass sie eine Entscheidung des VG abwarten werde. Das heißt wir können die „inhaltliche Antragserwiderung“ der Stadt abwarten. Für uns ein großer Erfolg.
Wir werden Freitag ab 14 Uhr nochmals am Mahnmal sein und Passanten etc. informieren sowie ein großes Banner zu Wilhelm II aufstellen – dem Kolonialkaiser. Auch der Bischof der armenischen Gemeinde wir anwesend sein und Blumen niederlegen.
Es wäre das erste Mahnmal zum Genozid an den Armeniern, das in Deutschland errichtet wird und die Täter benennt; in unmittelbarer Nähe zum einzigen Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II in Deutschland, einem Mitverantwortlichen für den Genozid.


Fotos: Herby Sachs
Wir fordern das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen
Wir fordern das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen
Wir fordern hiermit erneut und nachdrücklich gemeinsam mit zahlreichen Organisationen, der Armenischen Gemeinde und vielen Bürger*innen Kölns, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen.
Wir halten diesen Ort für besonders geeignet, um an den Genozid an den Armeniern zu erinnern. Das Mahnmal steht dort in unmittelbarer Nähe zu einem der Mitverantwortlichen an diesem Genozid – Kaiser Wilhelm II – und wird ein öffentlicher Ort des Erinnerns, der Trauer, des Gedenkens und der Abkehr von Rassismus und Nationalismus sein, wirkmächtige Ideologien, die zu Kriegen und genozidalen Verbrechen führen können.
Das Verwaltungsgericht Köln hat der Stadt aufgegeben, das seit dem 24.4.2022 an der Hohenzollernbrücke errichtete Mahnmal nicht wieder abzureißen, bevor nicht eine Befassung mit dem Begehren der Kölner Bürgerinnen und Bürger stattgefunden hat.
Wir gehen davon aus, dass Sie diesem gerichtlichen Auftrag folgen werden und schlagen vor, dass nun endlich eine offene Diskussion über unser Anliegen geführt wird.
Prof. Bettina Lösch
Mercedes Pascual Iglesias
Elvira Högemann
Ciler Firtina, Übersetzerin
Peter Finkelgruen, Autor, Überlebender der NS-Verfolgung
Alfredo Kleymann, Überlebender der NS-Verfolgung
Jugendclub Courage Köln
Recherche International Köln
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Hans Mörtter, Pfarrer
Bernhard „Felix“von Grünberg, MdLa.D., Kulturforum Türkei-Deutschland
Irene Franken, Alternative Ehrenbürgerin
Maria Heer, Verein KAVOD-Freunde Jüdischer Kultur
Internationale Armin T. Wegner Gesellschaft e.V., Ulrich Klan – Vorsitzender
Roland Schüler, Friedensbildungswerk Köln
KulturForum Türkei-Deutschland, Osman Okkan
haGalil – Jüdisches Leben onLine, Dr. Roland Kaufhold, Publizist
Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist
Noemi Raz, Jüdische Liberale Gemeinde Köln
Dieter Raz
Israel Kaunatijke, namibischer Aktivist
Dr. Anne Klein
Kölner Friedensforum
Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln
Martin Stankowsky
Wir fordern das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen
Wir fordern hiermit erneut und nachdrücklich gemeinsam mit zahlreichen Organisationen, der Armenischen Gemeinde und vielen Bürger*innen Kölns, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen.
Wir halten diesen Ort für besonders geeignet, um an den Genozid an den Armeniern zu erinnern. Das Mahnmal steht dort in unmittelbarer Nähe zu einem der Mitverantwortlichen an diesem Genozid – Kaiser Wilhelm II – und wird ein öffentlicher Ort des Erinnerns, der Trauer, des Gedenkens und der Abkehr von Rassismus und Nationalismus sein, wirkmächtige Ideologien, die zu Kriegen und genozidalen Verbrechen führen können.
Das Verwaltungsgericht Köln hat der Stadt aufgegeben, das seit dem 24.4.2022 an der Hohenzollernbrücke errichtete Mahnmal nicht wieder abzureißen, bevor nicht eine Befassung mit dem Begehren der Kölner Bürgerinnen und Bürger stattgefunden hat.
Wir gehen davon aus, dass Sie diesem gerichtlichen Auftrag folgen werden und schlagen vor, dass nun endlich eine offene Diskussion über unser Anliegen geführt wird.
Prof. Bettina Lösch
Mercedes Pascual Iglesias
Elvira Högemann
Ciler Firtina, Übersetzerin
Peter Finkelgruen, Autor, Überlebender der NS-Verfolgung
Alfredo Kleymann, Überlebender der NS-Verfolgung
Jugendclub Courage Köln
Recherche International Köln
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Hans Mörtter, Pfarrer
Bernhard „Felix“von Grünberg, MdLa.D., Kulturforum Türkei-Deutschland
Irene Franken, Alternative Ehrenbürgerin
Maria Heer, Verein KAVOD-Freunde Jüdischer Kultur
Internationale Armin T. Wegner Gesellschaft e.V., Ulrich Klan – Vorsitzender
Roland Schüler, Friedensbildungswerk Köln
KulturForum Türkei-Deutschland, Osman Okkan
haGalil – Jüdisches Leben onLine, Dr. Roland Kaufhold, Publizist
Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist
Noemi Raz, Jüdische Liberale Gemeinde Köln
Dieter Raz
Israel Kaunatijke, namibischer Aktivist
Dr. Anne Klein
Kölner Friedensforum
Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln
Martin Stankowsky
Kölner Stadt-Anzeiger: Gericht entscheidet – Kölner Mahnmal zu Genozid an Armeniern bleibt vorerst stehen
Gericht entscheidet: Kölner Mahnmal zu Genozid an Armeniern bleibt vorerst stehen
Das Tauziehen um das Kölner Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern erinnert, geht in eine neue Runde. Seit Sonntag steht es erneut wieder am Rheinufer und soll vorerst nicht wieder abgebaut werden. Laut einem Schreiben, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, hat das Verwaltungsgericht Köln die Stadt Köln angewiesen, die Skulptur mit dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ bis zu einer gerichtlichen Entscheidung auf dem Heinrich-Böll-Platz an der Hohenzollernbrücke zu dulden. Die Stadt habe daraufhin das Ordnungsamt angewiesen, dass Denkmal vorläufig zu tolerieren.
Die Skulptur erinnert an den Völkermord an den Armeniern in der Zeit des Ersten Weltkriegs. Im Osmanischen Reich wurden 1915 und 1916 nach Angaben der Bundeszentrale für politische Bildung mindestens 1,5 Millionen Menschen ermordet. Die Initiative hatte das Mahnmal im Jahr 2018 am Rhein aufgestellt. Die Inschrift „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ ist dort in armenischer, türkischer, deutscher und englischer Sprache zu lesen und benennt Opfer und Täter des Genozids.
Weil es aber keine städtische Genehmigung gab, das Denkmal aufzustellen, ließ die Stadt die Skulptur schnell wieder entfernen. Seitdem wurde das Mahnmal einmal im Jahr zum Gendenktag des Völkermords am 24. April installiert und anschließend wieder abgebaut. In diesem Jahr fordert die Initiative „Völkermord erinnern“, dass das Mahnmal dauerhaft einen zentralen Platz in der Stadt findet.

Gericht entscheidet: Kölner Mahnmal zu Genozid an Armeniern bleibt vorerst stehen
Das Tauziehen um das Kölner Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern erinnert, geht in eine neue Runde. Seit Sonntag steht es erneut wieder am Rheinufer und soll vorerst nicht wieder abgebaut werden. Laut einem Schreiben, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, hat das Verwaltungsgericht Köln die Stadt Köln angewiesen, die Skulptur mit dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ bis zu einer gerichtlichen Entscheidung auf dem Heinrich-Böll-Platz an der Hohenzollernbrücke zu dulden. Die Stadt habe daraufhin das Ordnungsamt angewiesen, dass Denkmal vorläufig zu tolerieren.
Die Skulptur erinnert an den Völkermord an den Armeniern in der Zeit des Ersten Weltkriegs. Im Osmanischen Reich wurden 1915 und 1916 nach Angaben der Bundeszentrale für politische Bildung mindestens 1,5 Millionen Menschen ermordet. Die Initiative hatte das Mahnmal im Jahr 2018 am Rhein aufgestellt. Die Inschrift „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ ist dort in armenischer, türkischer, deutscher und englischer Sprache zu lesen und benennt Opfer und Täter des Genozids.
Weil es aber keine städtische Genehmigung gab, das Denkmal aufzustellen, ließ die Stadt die Skulptur schnell wieder entfernen. Seitdem wurde das Mahnmal einmal im Jahr zum Gendenktag des Völkermords am 24. April installiert und anschließend wieder abgebaut. In diesem Jahr fordert die Initiative „Völkermord erinnern“, dass das Mahnmal dauerhaft einen zentralen Platz in der Stadt findet.

hagalil.com: Dieser Schmerz betrifft uns alle!
Dieser Schmerz betrifft uns alle!
In Köln wurde an den 107. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord erinnern fordert endlich einen festen Platz im Zentrum Kölns für das Mahnmal.
Es war erneut, wie bereits in den vergangenen Jahren, eine eindrucksvolle Erinnerungsveranstaltung an den türkischen Völkermord an den Armeniern. Im Zentrum stand die Musik, verbunden mit kurzen Ansprachen u.a. des armenischstämmigen Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar und einer bestimmt 30 Minuten anhaltenden Blumenniederlegung am Mahnmal. Optisch im Mittelpunkt stand jedoch, wie bereits in den vorigen Jahren, das imposant-traurige viersprachige Mahnmal mit dem gespaltenen Granatapfel an der Spitze. Dieser symbolisiert den Schmerz, den der seelisch sowie gesellschaftlich weiterhin verleugnete Völkermord hinterlässt, vor allem in der nachwachsenden armenischen Gesellschaft, auch in Köln. Die viersprachige Inschrift des Mahnmals lautet: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“
Dieser Schmerz betrifft uns alle!
In Köln wurde an den 107. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord erinnern fordert endlich einen festen Platz im Zentrum Kölns für das Mahnmal.
Es war erneut, wie bereits in den vergangenen Jahren, eine eindrucksvolle Erinnerungsveranstaltung an den türkischen Völkermord an den Armeniern. Im Zentrum stand die Musik, verbunden mit kurzen Ansprachen u.a. des armenischstämmigen Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar und einer bestimmt 30 Minuten anhaltenden Blumenniederlegung am Mahnmal. Optisch im Mittelpunkt stand jedoch, wie bereits in den vorigen Jahren, das imposant-traurige viersprachige Mahnmal mit dem gespaltenen Granatapfel an der Spitze. Dieser symbolisiert den Schmerz, den der seelisch sowie gesellschaftlich weiterhin verleugnete Völkermord hinterlässt, vor allem in der nachwachsenden armenischen Gesellschaft, auch in Köln. Die viersprachige Inschrift des Mahnmals lautet: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“
Presseerklärung: Das Mahnmal bleibt
Das Mahnmal bleibt
#Dasmahnmalbleibt
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Initiative „Völkermord erinnern“ hat am Montag, den 25. April, unter Berufung auf die Gemeindeordnung NRW beim Verwaltungsgericht Köln, beim Amt für Denkmalschutz und beim Kulturbeirat der Stadt Köln beantragt, dass sich die Verantwortlichen der Stadt endlich mit dem Begehren einer großen Zahl Kölner Bürgerinnen und Bürger befassen, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ zum Genozid am armenischen Volk an der Hohenzollernbrücke aufgestellt zu lassen.
Seit vier Jahren liegen Verwaltung und Ratsfraktionen entsprechende Aufforderungen vor, zahlreiche Gespräche wurden geführt, Schritte in der geforderten Richtung wurden uns in Aussicht gestellt.
Die Verantwortlichen scheinen die anstehende Entscheidung weiterhin aussitzen zu wollen.
Sie stellen sich damit in offensichtlichen Gegensatz zur Resolution des Deutschen Bundestages von 2016, die ausdrücklich dazu auffordert, die Erinnerung an den Genozid an den Armeniern in Deutschland wachzuhalten. Das ist in Köln deshalb besonders unerträglich, weil die Stadt bis heute kritiklos den Kriegstreiber, Völkermörder und Antisemiten Kaiser Wilhelm II mit einem Reiterstandbild ehrt.
Wir bitten um Berichterstattung.

Das Mahnmal bleibt
#Dasmahnmalbleibt
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Initiative „Völkermord erinnern“ hat am Montag, den 25. April, unter Berufung auf die Gemeindeordnung NRW beim Verwaltungsgericht Köln, beim Amt für Denkmalschutz und beim Kulturbeirat der Stadt Köln beantragt, dass sich die Verantwortlichen der Stadt endlich mit dem Begehren einer großen Zahl Kölner Bürgerinnen und Bürger befassen, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ zum Genozid am armenischen Volk an der Hohenzollernbrücke aufgestellt zu lassen.
Seit vier Jahren liegen Verwaltung und Ratsfraktionen entsprechende Aufforderungen vor, zahlreiche Gespräche wurden geführt, Schritte in der geforderten Richtung wurden uns in Aussicht gestellt.
Die Verantwortlichen scheinen die anstehende Entscheidung weiterhin aussitzen zu wollen.
Sie stellen sich damit in offensichtlichen Gegensatz zur Resolution des Deutschen Bundestages von 2016, die ausdrücklich dazu auffordert, die Erinnerung an den Genozid an den Armeniern in Deutschland wachzuhalten. Das ist in Köln deshalb besonders unerträglich, weil die Stadt bis heute kritiklos den Kriegstreiber, Völkermörder und Antisemiten Kaiser Wilhelm II mit einem Reiterstandbild ehrt.
Wir bitten um Berichterstattung.

Einladung: Internationaler Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern
Einladung: Internationaler Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern
Die Initiative „Völkermord erinnern“ lädt wie jedes Jahr am 24. April herzlich zur Gedenkveranstaltung von 16 bis 18 Uhr an der Hohenzollernbrücke ein.
Wir werden auch in diesem Jahr das Mahnmal für die Opfer des Genozids an den Armeniern in der Nähe des Reiterstandbilds von Kaiser Wilhelm II aufstellen.
Wir hoffen, dass die große Unterstützung des Mahnmals in der Kölner Zivilgesellschaft den Rat und die Verwaltung der Stadt endlich dazu veranlasst, das Mahnmal am genannten Ort dauerhaft zu installieren.
Wir nehmen nicht hin, dass ein Antisemit, Rassist und Völkermörder wie Kaiser Wilhelm II seit über 100 Jahren in unserer Stadt mit einem Standbild geehrt wird, die Opfer des Völkermords an den Armeniern, die dieser Kaiser mit zu verantworten hat, aber ohne einen öffentlichen Gedenkort sind.
Wir werden kurze Ansprachen hören und in stillem Gedenken Blumen am Mahnmal niederlegen.
Einladung: Internationaler Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern
Die Initiative „Völkermord erinnern“ lädt wie jedes Jahr am 24. April herzlich zur Gedenkveranstaltung von 16 bis 18 Uhr an der Hohenzollernbrücke ein.
Wir werden auch in diesem Jahr das Mahnmal für die Opfer des Genozids an den Armeniern in der Nähe des Reiterstandbilds von Kaiser Wilhelm II aufstellen.
Wir hoffen, dass die große Unterstützung des Mahnmals in der Kölner Zivilgesellschaft den Rat und die Verwaltung der Stadt endlich dazu veranlasst, das Mahnmal am genannten Ort dauerhaft zu installieren.
Wir nehmen nicht hin, dass ein Antisemit, Rassist und Völkermörder wie Kaiser Wilhelm II seit über 100 Jahren in unserer Stadt mit einem Standbild geehrt wird, die Opfer des Völkermords an den Armeniern, die dieser Kaiser mit zu verantworten hat, aber ohne einen öffentlichen Gedenkort sind.
Wir werden kurze Ansprachen hören und in stillem Gedenken Blumen am Mahnmal niederlegen.
Es singt zudem der Komitas Chor der Armenischen Gemeine Köln e.V.
Auftaktveranstaltung „(Post)koloniales Erbe der Stadt Köln“
Auftaktveranstaltung „(Post)koloniales Erbe der Stadt Köln“
Auftaktveranstaltung „(Post)koloniales Erbe der Stadt Köln“
t-online: Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen
Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen
Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.
Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig („Stolpersteine“), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins „Monitor“, Georg Restle.

Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen
Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.
Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig („Stolpersteine“), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins „Monitor“, Georg Restle.

Haypress: Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal
Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal
2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal
2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

Offener Brief an Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft
Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.
In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:
»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«
Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.
Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).
Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft
Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.
In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:
»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«
Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.
Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).
tagesschau: Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord
Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord
Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild
Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord
Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild
haGalil: „Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“
„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“
In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“
In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

Blumenniederlegung // 24. April 2021
Blumenniederlegung // 24. April 2021
Samstag, 24. April 2021 // 15 – 17 Uhr.
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN. Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter. Die Vorherrschaft von Rassismus und Nationalismus haben diesen Genozid möglich gemacht. Sie sind nicht überwunden, sie prägen noch immer zahlreiche politische Entscheidungen. Nicht zuletzt der Krieg gegen Berg-Karabach, der von Deutschland weitgehend geduldet wurde, zeigt, welche mörderischen Folgen diese Ideologien bis heute haben.
Das vor drei Jahren an der Hohenzollernbrücke errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 15 und 17 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
___
Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Blumen-niederlegung // 24. April 2021
Samstag, 24. April 2021 // 15 – 17 Uhr.
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN. Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter. Die Vorherrschaft von Rassismus und Nationalismus haben diesen Genozid möglich gemacht. Sie sind nicht überwunden, sie prägen noch immer zahlreiche politische Entscheidungen. Nicht zuletzt der Krieg gegen Berg-Karabach, der von Deutschland weitgehend geduldet wurde, zeigt, welche mörderischen Folgen diese Ideologien bis heute haben.
Das vor drei Jahren an der Hohenzollernbrücke errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 15 und 17 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
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Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.
Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.
Am 24. Juni haben unbekannte Kenner Kaiser Wilhelm II und sein Ross samt Sockel, seit über 100 Jahren als peinliches Ensemble am Kölner Rheinabschnitt zu besichtigen, farblich markiert. Rotes Blut lief an ihm herunter, die Stadt wischte die Kennzeichnung am nächsten Tag wieder fort. Immerhin hat der Kölner Stadtanzeiger den Aufruf der Unbekannten aufgegriffen und sich am 3. Juli ausführlich zur Geschichte des Völkermörders und Rassisten geäußert. Zwei Tage später, am 5. Juli ist der Kaiser bzw. sein Sockel erneut markiert worden: mit Plakaten, die u.a. auf die Mittäterschaft des Kaisers am Völkermord an den Armeniern hinweisen. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion über das bislang offiziell unkommentierte Reiterstandbild an der Kölner Hohenhzollernbrücke nun an Fahrt gewinnt.
Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.
Am 24. Juni haben unbekannte Kenner Kaiser Wilhelm II und sein Ross samt Sockel, seit über 100 Jahren als peinliches Ensemble am Kölner Rheinabschnitt zu besichtigen, farblich markiert. Rotes Blut lief an ihm herunter, die Stadt wischte die Kennzeichnung am nächsten Tag wieder fort. Immerhin hat der Kölner Stadtanzeiger den Aufruf der Unbekannten aufgegriffen und sich am 3. Juli ausführlich zur Geschichte des Völkermörders und Rassisten geäußert. Zwei Tage später, am 5. Juli ist der Kaiser bzw. sein Sockel erneut markiert worden: mit Plakaten, die u.a. auf die Mittäterschaft des Kaisers am Völkermord an den Armeniern hinweisen. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion über das bislang offiziell unkommentierte Reiterstandbild an der Kölner Hohenhzollernbrücke nun an Fahrt gewinnt.
WDR: Der Völkermord an den Armeniern (Audio)
Der Völkermord an den Armeniern
Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.
„Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)“ aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.
Der Völkermord an den Armeniern
Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.
„Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)“ aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.
Öffentliches Gedenken
Blumenniederlegung // 24. April 2020
Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN
Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.
Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
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Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Blumenniederlegung // 24. April 2020
Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN
Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.
Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
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Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.
Das Mahnmal ist an der linksrheinischen Seite der Hohenzollernbrücke errichtet worden, gegenüber dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II., Verantwortlicher für den Völkermord an den OvaHerero und Nama 1904 und Unterstützer des Genozids an den Armeniern.
Das Genozid-Mahnmal wurde von der Stadt Köln am 19. April 2018 abgerissen. Es habe an einer Genehmigung gefehlt. Die Stadt hat in ihrem Schriftsatz gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln, das wir angerufen hatten, außerdem argumentiert, das Mahnmal müsse noch vor dem 24. April, dem internationalen Gedenktag an den Genozid, beseitigt werden, weil sonst die Gefahr bestehe, dass sich „zahlreiche Gegendemonstranten einfinden“ und „die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an dieser Stelle zeitnah stark beeinträchtigt“ sei. „Angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger in Köln“ sei auch schon 2017, bei der Erlaubnis für den Kreuzstein der armenischen Gemeinde „auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland aufgrund des hohen Konfliktpotentials bewusst verzichtet worden“. Das Verwaltungsgericht Köln hat die sofortige Entfernung des Genozidmahnmals an der Hohenzollernbrücke nicht beanstandet.
In unserer Antwort beim Verwaltungsgericht hielten wir fest, dass wir diese Argumentation für ein erinnerungspolitisches Armutszeugnis und ein Ausweichen vor Genozidleugnern halten. Sie widerspricht diametral der Aufforderung des Bundestags, der in seiner Resolution vom 2. Juni 2016 die Zivilgesellschaft auffordert, das Gedenken an den armenischen Genozid zu thematisieren.
Zahlreiche Organisationen und Prominente haben sich mittlerweile als PatInnen und UnterstützerInnen für das Mahnmal und für seine Wiedererrichtung ausgesprochen.
Wir richten unsere Anstrengungen weiterhin darauf, möglichst viele zivilgesellschaftliche Kräfte in dem Bemühen zu vereinen, die Stadt Köln solle das Genozid-Mahnmal wieder aufstellen.
Das Mahnmal muss an seinen Platz zurück!
L’initiative « Rappeler le Génocide » ainsi que les visiteurs ont inauguré le 15 avril 2018 à Cologne un monument à la suite d’une matinée sur le thème « Rappeler le génocide, Empêcher les guerres ». Il rappelle non seulement le génocide commis dans les années 1915 – 1918 aux Arméniens mais également la participation allemande et exige de proscrire le racisme et le nationalisme comme la cause des génocides.
Le monument a été érigé sur le bord gauche du pont sur le Rhin, le« Hohenzollernbrücke » en face de la statue du Kaiser Wilhelm II, responsable du génocide des OvaroHerero et Nama en 1904 et soutien du génocide des Arméniens.
Le Monument a été enlevé par la ville de Cologne le 19 avril 2018, pour manque d’autorisation préalable. La ville de Cologne a également argumenté, dans le cadre d’une procédure devant le tribunal administratif de Cologne entamée par nous, que le monument devrait être enlevé avant le 24 avril 2018, jour de la commémoration internationale du génocide aux Arméniens, afin d’éviter « le rassemblement de nombreux contre-manifestants » présentant un fort risque pour « la sécurité et la facilité du trafic à cet endroit ». Au vu de la présence de nombreux citoyens turcs à Cologne, la ville aurait déjà en 2017, lors de la mise en place du « Kreuzstein » de la communauté arménienne, refusé expressément une permission de la mise en place dans le domaine public à cause du potentiel de conflit élevé.
Le tribunal administratif de Cologne n’a pas contesté l’enlèvement immédiat du monument du génocide près de la «Hohenzollernbrücke».
Dans notre réponse au tribunal administratif nous avons souligné que nous jugeons cette argumentation comme insulte à une politique de mémorisation et un recul devant ceux qui nient le génocide. Elle contredit diamétralement la demande du Bundestag qui dans sa résolution du 2 juin 2016 demande à la société civile de thématiser la mémoire du génocide aux Arméniens.
Un grand nombre d’organisations et de personnes importantes de la vie culturelle et intellectuelle se sont déclarées parrain ou soutien pour le monument et sa réinstallation.
Nos efforts continuent afin qu’un grand nombre de personnes de la vie civile se réunisse pour exiger de la ville de Cologne la réinstallation du monument du génocide.
LE MONUMENT DOIT RETOURNER A SA PLACE!
Um unsere Aktivitäten fortlaufend finanzieren zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Diese sind für Sie steuerabzugsfähig. Wir freuen uns über jede Unterstützung!
hagalil.com: Die Schande von Köln
Die Schande von Köln
Köln ließ das armenische Mahnmal abtransportieren. Noch am Vortag hatte Bundesernährungsminister Cem Özdemir gemeinsam mit der Grünen Landtagsabgeordneten Berivan Aymaz das armenische Mahnmal am Rheinufer besucht und Blumen niedergelegt. Es gab juristisch einen negativen Bescheid, unter Verweis auf das Straßenrecht: Bei allem „Verständnis für das Anliegen“ habe „die Einhaltung der wegerechtlichen Vorschriften Vorrang“, hieß es wörtlich. Wer die Lage des Mahnmals kennt bzw. auf Fotos sieht kann bestenfalls amüsiert sein: Dort existiert kein Weg – dahinter befindet sich eine Brückenbrüstung, darunter befindet sich zehn Meter tiefer das Rheinufer. In der von der Stadt Köln angeführten und von OB Reker somit zu verantwortenden Stellungnahme wurde wenig verklausuliert mitgeteilt, dass das Thema „auch angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger“ brisant sei. Bereits 2012 hatten türkische Gruppierungen sogar gegen eine winzige armenische Erinnerung auf einem armenischen Gräberfeld auf einem Friedhof in Köln-Brück drohend polemisiert. „Auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland war aufgrund des hohen Konfliktpotenzials bewusst verzichtet worden“ teilte die Stadt Köln selbst mit. Mit anderen Worten: Geschichtsaufarbeitung, Erinnerung an Völkermorde, das ist für die Stadt Köln letztlich völlig irrelevant.
Die Stadt Köln in Person von Frieder Wolf (der kürzlich verstorben ist) hatte bereits 2018 – so lange wurde auf haGalil regelmäßig hierüber informiert – zugesagt, einen gemeinsamen Antrag in den Kölner Stadtrat einzubringen. Geschehen ist seitdem städtischerseits nichts. Die Stadt Köln verweigert weiterhin, so muss man inzwischen nüchtern konstatieren, offenkundig aus Angst vor den Völkermord leugnenden türkeistämmigen Kölner Gruppierungen jeden Dialog – und lässt nun Ordnungsamt und Polizei auflaufen. Politisch betrachtet ist dieser erneute Abtransport der Erinnerung eine schlichte Bankrotterklärung. Und es ist ein Verrat an dem ausdrücklich letzten Wunsch des prominenten Kölner Schriftstellers und Menschenrechtlers Dogan Akhanli: Dass das armenische Mahnmal einen festen, zentralen Platz in Köln erhält.
Die Schande von Köln
Köln ließ das armenische Mahnmal abtransportieren. Noch am Vortag hatte Bundesernährungsminister Cem Özdemir gemeinsam mit der Grünen Landtagsabgeordneten Berivan Aymaz das armenische Mahnmal am Rheinufer besucht und Blumen niedergelegt. Es gab juristisch einen negativen Bescheid, unter Verweis auf das Straßenrecht: Bei allem „Verständnis für das Anliegen“ habe „die Einhaltung der wegerechtlichen Vorschriften Vorrang“, hieß es wörtlich. Wer die Lage des Mahnmals kennt bzw. auf Fotos sieht kann bestenfalls amüsiert sein: Dort existiert kein Weg – dahinter befindet sich eine Brückenbrüstung, darunter befindet sich zehn Meter tiefer das Rheinufer. In der von der Stadt Köln angeführten und von OB Reker somit zu verantwortenden Stellungnahme wurde wenig verklausuliert mitgeteilt, dass das Thema „auch angesichts der Vielzahl türkischer Mitbürger“ brisant sei. Bereits 2012 hatten türkische Gruppierungen sogar gegen eine winzige armenische Erinnerung auf einem armenischen Gräberfeld auf einem Friedhof in Köln-Brück drohend polemisiert. „Auf eine Aufstellung im öffentlichen Straßenland war aufgrund des hohen Konfliktpotenzials bewusst verzichtet worden“ teilte die Stadt Köln selbst mit. Mit anderen Worten: Geschichtsaufarbeitung, Erinnerung an Völkermorde, das ist für die Stadt Köln letztlich völlig irrelevant.
Die Stadt Köln in Person von Frieder Wolf (der kürzlich verstorben ist) hatte bereits 2018 – so lange wurde auf haGalil regelmäßig hierüber informiert – zugesagt, einen gemeinsamen Antrag in den Kölner Stadtrat einzubringen. Geschehen ist seitdem städtischerseits nichts. Die Stadt Köln verweigert weiterhin, so muss man inzwischen nüchtern konstatieren, offenkundig aus Angst vor den Völkermord leugnenden türkeistämmigen Kölner Gruppierungen jeden Dialog – und lässt nun Ordnungsamt und Polizei auflaufen. Politisch betrachtet ist dieser erneute Abtransport der Erinnerung eine schlichte Bankrotterklärung. Und es ist ein Verrat an dem ausdrücklich letzten Wunsch des prominenten Kölner Schriftstellers und Menschenrechtlers Dogan Akhanli: Dass das armenische Mahnmal einen festen, zentralen Platz in Köln erhält.
tagesschau: Empörung: Stadt Köln entfernt Völkermord-Mahnmal
Empörung: Stadt Köln entfernt Völkermord-Mahnmal
Die Stadt Köln hat ein Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern 1915/16 erinnert, zum vierten Mal entfernen lassen. Dem zugrunde lag eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts. Seit 2018 versuchen die Initiatoren, die Skulptur im öffentlichen Raum in Köln zu verankern. Doch die Stadt baute sie regelmäßig wieder ab, so auch in diesem Jahr. „Nach der Gedenkveranstaltung am 24. April ist das Mahnmal auf Bitten vieler Unterstützer*innen stehen geblieben“, teilte die Initiative mit. Weil die Stadt sich nach „vier Jahre währenden Gesprächen, Anfragen, Bitten, Eingaben, Resolutionen“ nicht bewegt habe, habe man sich dagegen entschieden, es wieder zu entfernen. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) war bei der Gedenkfeier dabei gewesen und hatte Blumen niedergelegt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts kritisierte er so: „Das Zurückweichen der liberalen Demokratien, aus Angst vor den großen & kleinen Diktatoren & ihren hiesigen VertreterInnen, muss endlich ein Ende haben“, twitterte er an den Kölner Rechtsanwalt und Publizisten Ilias Uyar, einen der Unterstützer der Initiative.

Empörung: Stadt Köln entfernt Völkermord-Mahnmal
Die Stadt Köln hat ein Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern 1915/16 erinnert, zum vierten Mal entfernen lassen. Dem zugrunde lag eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts. Seit 2018 versuchen die Initiatoren, die Skulptur im öffentlichen Raum in Köln zu verankern. Doch die Stadt baute sie regelmäßig wieder ab, so auch in diesem Jahr. „Nach der Gedenkveranstaltung am 24. April ist das Mahnmal auf Bitten vieler Unterstützer*innen stehen geblieben“, teilte die Initiative mit. Weil die Stadt sich nach „vier Jahre währenden Gesprächen, Anfragen, Bitten, Eingaben, Resolutionen“ nicht bewegt habe, habe man sich dagegen entschieden, es wieder zu entfernen. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) war bei der Gedenkfeier dabei gewesen und hatte Blumen niedergelegt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts kritisierte er so: „Das Zurückweichen der liberalen Demokratien, aus Angst vor den großen & kleinen Diktatoren & ihren hiesigen VertreterInnen, muss endlich ein Ende haben“, twitterte er an den Kölner Rechtsanwalt und Publizisten Ilias Uyar, einen der Unterstützer der Initiative.

Prominente Unterstützung für das Mahnmal zum Genozid an den Armeniern
Prominente Unterstützung für das Mahnmal zum Genozid an den Armeniern
Am Donnerstag nutzte Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, einen Wahlkampfbesuch in Köln, um am Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ zum Genozid an den Armeniern Blumen niederzulegen.


WDR Lokalzeit: Mahnmal zum Völkermord an den Armeniern
Mahnmal zum Völkermord an den Armeniern
Die Lokalzeit aus Köln mit einem kurzen Bericht über das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“.
Mahnmal zum Völkermord an den Armeniern
Die Lokalzeit aus Köln mit einem kurzen Bericht über das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle“.
Infotag am Freitag, 29. April, ab 14 Uhr an der Hohenzollernbrücke
Infotag am Freitag, 29. April, ab 14 Uhr an der Hohenzollernbrücke
Liebe Kolleg*innen,
liebe Freunde und FreundInnen aus den Kölner Initiativen zur Dekolonialisierung,
die Initiative „Völkermord erinnern“ kämpft in Köln seit vier Jahren für die Aufstellung eines Mahnmals unter dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“. Damit wollen wir an die Opfer des Genozids an den Armeniern erinnern und die Täter benennen. Trotz zahlreicher Unterstützer*innen hat die Stadt bislang abgeblockt, laviert und uns hingehalten.
Zuletzt haben wir am 24. April 2022 eine Gedenkfeier abgehalten (s. Fotos) und danach das Mahnmal nicht abgeräumt sondern stehen lassen. Und es steht noch immer, denn das Verwaltungsgericht hat der Stadt eine Woche Zeit gegeben, um auf unseren Antrag (Bürgerbegehren / Denkmalschutz) zu reagieren. Auch hat es der Stadt verboten, das Mahnmal abzubauen, bevor das Gericht über unseren Antrag entschieden hat. Das wird noch mal einige Tage dauern.
Tatsächlich hat die Stadt inzwischen erklärt, dass sie eine Entscheidung des VG abwarten werde. Das heißt wir können die „inhaltliche Antragserwiderung“ der Stadt abwarten. Für uns ein großer Erfolg.
Wir werden Freitag ab 14 Uhr nochmals am Mahnmal sein und Passanten etc. informieren sowie ein großes Banner zu Wilhelm II aufstellen – dem Kolonialkaiser. Auch der Bischof der armenischen Gemeinde wir anwesend sein und Blumen niederlegen.
Es wäre das erste Mahnmal zum Genozid an den Armeniern, das in Deutschland errichtet wird und die Täter benennt; in unmittelbarer Nähe zum einzigen Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II in Deutschland, einem Mitverantwortlichen für den Genozid.


Fotos: Herby Sachs
Infotag am Freitag, 29. April, ab 14 Uhr an der Hohenzollernbrücke
Liebe Kolleg*innen,
liebe Freunde und FreundInnen aus den Kölner Initiativen zur Dekolonialisierung,
die Initiative „Völkermord erinnern“ kämpft in Köln seit vier Jahren für die Aufstellung eines Mahnmals unter dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“. Damit wollen wir an die Opfer des Genozids an den Armeniern erinnern und die Täter benennen. Trotz zahlreicher Unterstützer*innen hat die Stadt bislang abgeblockt, laviert und uns hingehalten.
Zuletzt haben wir am 24. April 2022 eine Gedenkfeier abgehalten (s. Fotos) und danach das Mahnmal nicht abgeräumt sondern stehen lassen. Und es steht noch immer, denn das Verwaltungsgericht hat der Stadt eine Woche Zeit gegeben, um auf unseren Antrag (Bürgerbegehren / Denkmalschutz) zu reagieren. Auch hat es der Stadt verboten, das Mahnmal abzubauen, bevor das Gericht über unseren Antrag entschieden hat. Das wird noch mal einige Tage dauern.
Tatsächlich hat die Stadt inzwischen erklärt, dass sie eine Entscheidung des VG abwarten werde. Das heißt wir können die „inhaltliche Antragserwiderung“ der Stadt abwarten. Für uns ein großer Erfolg.
Wir werden Freitag ab 14 Uhr nochmals am Mahnmal sein und Passanten etc. informieren sowie ein großes Banner zu Wilhelm II aufstellen – dem Kolonialkaiser. Auch der Bischof der armenischen Gemeinde wir anwesend sein und Blumen niederlegen.
Es wäre das erste Mahnmal zum Genozid an den Armeniern, das in Deutschland errichtet wird und die Täter benennt; in unmittelbarer Nähe zum einzigen Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II in Deutschland, einem Mitverantwortlichen für den Genozid.


Fotos: Herby Sachs
Wir fordern das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen
Wir fordern das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen
Wir fordern hiermit erneut und nachdrücklich gemeinsam mit zahlreichen Organisationen, der Armenischen Gemeinde und vielen Bürger*innen Kölns, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen.
Wir halten diesen Ort für besonders geeignet, um an den Genozid an den Armeniern zu erinnern. Das Mahnmal steht dort in unmittelbarer Nähe zu einem der Mitverantwortlichen an diesem Genozid – Kaiser Wilhelm II – und wird ein öffentlicher Ort des Erinnerns, der Trauer, des Gedenkens und der Abkehr von Rassismus und Nationalismus sein, wirkmächtige Ideologien, die zu Kriegen und genozidalen Verbrechen führen können.
Das Verwaltungsgericht Köln hat der Stadt aufgegeben, das seit dem 24.4.2022 an der Hohenzollernbrücke errichtete Mahnmal nicht wieder abzureißen, bevor nicht eine Befassung mit dem Begehren der Kölner Bürgerinnen und Bürger stattgefunden hat.
Wir gehen davon aus, dass Sie diesem gerichtlichen Auftrag folgen werden und schlagen vor, dass nun endlich eine offene Diskussion über unser Anliegen geführt wird.
Prof. Bettina Lösch
Mercedes Pascual Iglesias
Elvira Högemann
Ciler Firtina, Übersetzerin
Peter Finkelgruen, Autor, Überlebender der NS-Verfolgung
Alfredo Kleymann, Überlebender der NS-Verfolgung
Jugendclub Courage Köln
Recherche International Köln
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Hans Mörtter, Pfarrer
Bernhard „Felix“von Grünberg, MdLa.D., Kulturforum Türkei-Deutschland
Irene Franken, Alternative Ehrenbürgerin
Maria Heer, Verein KAVOD-Freunde Jüdischer Kultur
Internationale Armin T. Wegner Gesellschaft e.V., Ulrich Klan – Vorsitzender
Roland Schüler, Friedensbildungswerk Köln
KulturForum Türkei-Deutschland, Osman Okkan
haGalil – Jüdisches Leben onLine, Dr. Roland Kaufhold, Publizist
Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist
Noemi Raz, Jüdische Liberale Gemeinde Köln
Dieter Raz
Israel Kaunatijke, namibischer Aktivist
Dr. Anne Klein
Kölner Friedensforum
Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln
Martin Stankowsky
Wir fordern das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen
Wir fordern hiermit erneut und nachdrücklich gemeinsam mit zahlreichen Organisationen, der Armenischen Gemeinde und vielen Bürger*innen Kölns, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an der Hohenzollernbrücke stehen zu lassen.
Wir halten diesen Ort für besonders geeignet, um an den Genozid an den Armeniern zu erinnern. Das Mahnmal steht dort in unmittelbarer Nähe zu einem der Mitverantwortlichen an diesem Genozid – Kaiser Wilhelm II – und wird ein öffentlicher Ort des Erinnerns, der Trauer, des Gedenkens und der Abkehr von Rassismus und Nationalismus sein, wirkmächtige Ideologien, die zu Kriegen und genozidalen Verbrechen führen können.
Das Verwaltungsgericht Köln hat der Stadt aufgegeben, das seit dem 24.4.2022 an der Hohenzollernbrücke errichtete Mahnmal nicht wieder abzureißen, bevor nicht eine Befassung mit dem Begehren der Kölner Bürgerinnen und Bürger stattgefunden hat.
Wir gehen davon aus, dass Sie diesem gerichtlichen Auftrag folgen werden und schlagen vor, dass nun endlich eine offene Diskussion über unser Anliegen geführt wird.
Prof. Bettina Lösch
Mercedes Pascual Iglesias
Elvira Högemann
Ciler Firtina, Übersetzerin
Peter Finkelgruen, Autor, Überlebender der NS-Verfolgung
Alfredo Kleymann, Überlebender der NS-Verfolgung
Jugendclub Courage Köln
Recherche International Köln
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Hans Mörtter, Pfarrer
Bernhard „Felix“von Grünberg, MdLa.D., Kulturforum Türkei-Deutschland
Irene Franken, Alternative Ehrenbürgerin
Maria Heer, Verein KAVOD-Freunde Jüdischer Kultur
Internationale Armin T. Wegner Gesellschaft e.V., Ulrich Klan – Vorsitzender
Roland Schüler, Friedensbildungswerk Köln
KulturForum Türkei-Deutschland, Osman Okkan
haGalil – Jüdisches Leben onLine, Dr. Roland Kaufhold, Publizist
Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist
Noemi Raz, Jüdische Liberale Gemeinde Köln
Dieter Raz
Israel Kaunatijke, namibischer Aktivist
Dr. Anne Klein
Kölner Friedensforum
Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie Köln
Martin Stankowsky
Kölner Stadt-Anzeiger: Gericht entscheidet – Kölner Mahnmal zu Genozid an Armeniern bleibt vorerst stehen
Gericht entscheidet: Kölner Mahnmal zu Genozid an Armeniern bleibt vorerst stehen
Das Tauziehen um das Kölner Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern erinnert, geht in eine neue Runde. Seit Sonntag steht es erneut wieder am Rheinufer und soll vorerst nicht wieder abgebaut werden. Laut einem Schreiben, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, hat das Verwaltungsgericht Köln die Stadt Köln angewiesen, die Skulptur mit dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ bis zu einer gerichtlichen Entscheidung auf dem Heinrich-Böll-Platz an der Hohenzollernbrücke zu dulden. Die Stadt habe daraufhin das Ordnungsamt angewiesen, dass Denkmal vorläufig zu tolerieren.
Die Skulptur erinnert an den Völkermord an den Armeniern in der Zeit des Ersten Weltkriegs. Im Osmanischen Reich wurden 1915 und 1916 nach Angaben der Bundeszentrale für politische Bildung mindestens 1,5 Millionen Menschen ermordet. Die Initiative hatte das Mahnmal im Jahr 2018 am Rhein aufgestellt. Die Inschrift „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ ist dort in armenischer, türkischer, deutscher und englischer Sprache zu lesen und benennt Opfer und Täter des Genozids.
Weil es aber keine städtische Genehmigung gab, das Denkmal aufzustellen, ließ die Stadt die Skulptur schnell wieder entfernen. Seitdem wurde das Mahnmal einmal im Jahr zum Gendenktag des Völkermords am 24. April installiert und anschließend wieder abgebaut. In diesem Jahr fordert die Initiative „Völkermord erinnern“, dass das Mahnmal dauerhaft einen zentralen Platz in der Stadt findet.

Gericht entscheidet: Kölner Mahnmal zu Genozid an Armeniern bleibt vorerst stehen
Das Tauziehen um das Kölner Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern erinnert, geht in eine neue Runde. Seit Sonntag steht es erneut wieder am Rheinufer und soll vorerst nicht wieder abgebaut werden. Laut einem Schreiben, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, hat das Verwaltungsgericht Köln die Stadt Köln angewiesen, die Skulptur mit dem Titel „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ bis zu einer gerichtlichen Entscheidung auf dem Heinrich-Böll-Platz an der Hohenzollernbrücke zu dulden. Die Stadt habe daraufhin das Ordnungsamt angewiesen, dass Denkmal vorläufig zu tolerieren.
Die Skulptur erinnert an den Völkermord an den Armeniern in der Zeit des Ersten Weltkriegs. Im Osmanischen Reich wurden 1915 und 1916 nach Angaben der Bundeszentrale für politische Bildung mindestens 1,5 Millionen Menschen ermordet. Die Initiative hatte das Mahnmal im Jahr 2018 am Rhein aufgestellt. Die Inschrift „Dieser Schmerz betrifft uns alle“ ist dort in armenischer, türkischer, deutscher und englischer Sprache zu lesen und benennt Opfer und Täter des Genozids.
Weil es aber keine städtische Genehmigung gab, das Denkmal aufzustellen, ließ die Stadt die Skulptur schnell wieder entfernen. Seitdem wurde das Mahnmal einmal im Jahr zum Gendenktag des Völkermords am 24. April installiert und anschließend wieder abgebaut. In diesem Jahr fordert die Initiative „Völkermord erinnern“, dass das Mahnmal dauerhaft einen zentralen Platz in der Stadt findet.

hagalil.com: Dieser Schmerz betrifft uns alle!
Dieser Schmerz betrifft uns alle!
In Köln wurde an den 107. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord erinnern fordert endlich einen festen Platz im Zentrum Kölns für das Mahnmal.
Es war erneut, wie bereits in den vergangenen Jahren, eine eindrucksvolle Erinnerungsveranstaltung an den türkischen Völkermord an den Armeniern. Im Zentrum stand die Musik, verbunden mit kurzen Ansprachen u.a. des armenischstämmigen Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar und einer bestimmt 30 Minuten anhaltenden Blumenniederlegung am Mahnmal. Optisch im Mittelpunkt stand jedoch, wie bereits in den vorigen Jahren, das imposant-traurige viersprachige Mahnmal mit dem gespaltenen Granatapfel an der Spitze. Dieser symbolisiert den Schmerz, den der seelisch sowie gesellschaftlich weiterhin verleugnete Völkermord hinterlässt, vor allem in der nachwachsenden armenischen Gesellschaft, auch in Köln. Die viersprachige Inschrift des Mahnmals lautet: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“
Dieser Schmerz betrifft uns alle!
In Köln wurde an den 107. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord erinnern fordert endlich einen festen Platz im Zentrum Kölns für das Mahnmal.
Es war erneut, wie bereits in den vergangenen Jahren, eine eindrucksvolle Erinnerungsveranstaltung an den türkischen Völkermord an den Armeniern. Im Zentrum stand die Musik, verbunden mit kurzen Ansprachen u.a. des armenischstämmigen Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar und einer bestimmt 30 Minuten anhaltenden Blumenniederlegung am Mahnmal. Optisch im Mittelpunkt stand jedoch, wie bereits in den vorigen Jahren, das imposant-traurige viersprachige Mahnmal mit dem gespaltenen Granatapfel an der Spitze. Dieser symbolisiert den Schmerz, den der seelisch sowie gesellschaftlich weiterhin verleugnete Völkermord hinterlässt, vor allem in der nachwachsenden armenischen Gesellschaft, auch in Köln. Die viersprachige Inschrift des Mahnmals lautet: „Dieser Schmerz betrifft uns alle.“
Presseerklärung: Das Mahnmal bleibt
Das Mahnmal bleibt
#Dasmahnmalbleibt
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Initiative „Völkermord erinnern“ hat am Montag, den 25. April, unter Berufung auf die Gemeindeordnung NRW beim Verwaltungsgericht Köln, beim Amt für Denkmalschutz und beim Kulturbeirat der Stadt Köln beantragt, dass sich die Verantwortlichen der Stadt endlich mit dem Begehren einer großen Zahl Kölner Bürgerinnen und Bürger befassen, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ zum Genozid am armenischen Volk an der Hohenzollernbrücke aufgestellt zu lassen.
Seit vier Jahren liegen Verwaltung und Ratsfraktionen entsprechende Aufforderungen vor, zahlreiche Gespräche wurden geführt, Schritte in der geforderten Richtung wurden uns in Aussicht gestellt.
Die Verantwortlichen scheinen die anstehende Entscheidung weiterhin aussitzen zu wollen.
Sie stellen sich damit in offensichtlichen Gegensatz zur Resolution des Deutschen Bundestages von 2016, die ausdrücklich dazu auffordert, die Erinnerung an den Genozid an den Armeniern in Deutschland wachzuhalten. Das ist in Köln deshalb besonders unerträglich, weil die Stadt bis heute kritiklos den Kriegstreiber, Völkermörder und Antisemiten Kaiser Wilhelm II mit einem Reiterstandbild ehrt.
Wir bitten um Berichterstattung.

Das Mahnmal bleibt
#Dasmahnmalbleibt
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Initiative „Völkermord erinnern“ hat am Montag, den 25. April, unter Berufung auf die Gemeindeordnung NRW beim Verwaltungsgericht Köln, beim Amt für Denkmalschutz und beim Kulturbeirat der Stadt Köln beantragt, dass sich die Verantwortlichen der Stadt endlich mit dem Begehren einer großen Zahl Kölner Bürgerinnen und Bürger befassen, das Mahnmal „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ zum Genozid am armenischen Volk an der Hohenzollernbrücke aufgestellt zu lassen.
Seit vier Jahren liegen Verwaltung und Ratsfraktionen entsprechende Aufforderungen vor, zahlreiche Gespräche wurden geführt, Schritte in der geforderten Richtung wurden uns in Aussicht gestellt.
Die Verantwortlichen scheinen die anstehende Entscheidung weiterhin aussitzen zu wollen.
Sie stellen sich damit in offensichtlichen Gegensatz zur Resolution des Deutschen Bundestages von 2016, die ausdrücklich dazu auffordert, die Erinnerung an den Genozid an den Armeniern in Deutschland wachzuhalten. Das ist in Köln deshalb besonders unerträglich, weil die Stadt bis heute kritiklos den Kriegstreiber, Völkermörder und Antisemiten Kaiser Wilhelm II mit einem Reiterstandbild ehrt.
Wir bitten um Berichterstattung.

Einladung: Internationaler Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern
Einladung: Internationaler Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern
Die Initiative „Völkermord erinnern“ lädt wie jedes Jahr am 24. April herzlich zur Gedenkveranstaltung von 16 bis 18 Uhr an der Hohenzollernbrücke ein.
Wir werden auch in diesem Jahr das Mahnmal für die Opfer des Genozids an den Armeniern in der Nähe des Reiterstandbilds von Kaiser Wilhelm II aufstellen.
Wir hoffen, dass die große Unterstützung des Mahnmals in der Kölner Zivilgesellschaft den Rat und die Verwaltung der Stadt endlich dazu veranlasst, das Mahnmal am genannten Ort dauerhaft zu installieren.
Wir nehmen nicht hin, dass ein Antisemit, Rassist und Völkermörder wie Kaiser Wilhelm II seit über 100 Jahren in unserer Stadt mit einem Standbild geehrt wird, die Opfer des Völkermords an den Armeniern, die dieser Kaiser mit zu verantworten hat, aber ohne einen öffentlichen Gedenkort sind.
Wir werden kurze Ansprachen hören und in stillem Gedenken Blumen am Mahnmal niederlegen.
Einladung: Internationaler Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern
Die Initiative „Völkermord erinnern“ lädt wie jedes Jahr am 24. April herzlich zur Gedenkveranstaltung von 16 bis 18 Uhr an der Hohenzollernbrücke ein.
Wir werden auch in diesem Jahr das Mahnmal für die Opfer des Genozids an den Armeniern in der Nähe des Reiterstandbilds von Kaiser Wilhelm II aufstellen.
Wir hoffen, dass die große Unterstützung des Mahnmals in der Kölner Zivilgesellschaft den Rat und die Verwaltung der Stadt endlich dazu veranlasst, das Mahnmal am genannten Ort dauerhaft zu installieren.
Wir nehmen nicht hin, dass ein Antisemit, Rassist und Völkermörder wie Kaiser Wilhelm II seit über 100 Jahren in unserer Stadt mit einem Standbild geehrt wird, die Opfer des Völkermords an den Armeniern, die dieser Kaiser mit zu verantworten hat, aber ohne einen öffentlichen Gedenkort sind.
Wir werden kurze Ansprachen hören und in stillem Gedenken Blumen am Mahnmal niederlegen.
Es singt zudem der Komitas Chor der Armenischen Gemeine Köln e.V.
Auftaktveranstaltung „(Post)koloniales Erbe der Stadt Köln“
Auftaktveranstaltung „(Post)koloniales Erbe der Stadt Köln“
Auftaktveranstaltung „(Post)koloniales Erbe der Stadt Köln“
t-online: Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen
Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen
Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.
Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig („Stolpersteine“), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins „Monitor“, Georg Restle.

Initiative will Mahnmal für Völkermord an Armeniern aufstellen
Vor drei Jahren hatte eine Initiative ein Mahnmal für den Genozid an den Armeniern aufgestellt. Doch das Bauwerk wurde von der Stadt entfernt – keine Genehmigung. Jetzt wendet sich die Initiative an die Oberbürgermeisterin.
Dem offenen Brief haben sich zahlreiche Prominente angeschlossen, darunter der Künstler Gunter Demnig („Stolpersteine“), der Journalist Günter Wallraff, der Architekt Peter Busmann sowie der Redaktionsleiter des WDR-Magazins „Monitor“, Georg Restle.

Haypress: Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal
Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal
2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

Kölner Prominenz und Stadtgesellschaft fordert armenisches Genozid-Mahnmal
2018 wurde in Köln nahe dem Dom ein Mahnmal zum Genozid an den Armeniern enthüllt. Wenige Tage später ließ es die Stadt abreißen. Nun wendet sich die „Initiative Völkermord erinnern“ an Henriette Reker und erhält dabei prominente Unterstützung.

Offener Brief an Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft
Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.
In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:
»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«
Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.
Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).
Übergabe des Mahnmals „Dieser Schmerz betrifft uns alle!“ an die Kölner Stadtgesellschaft
Vor 5 Jahren, am 2. Juni 2016, hat der Deutsche Bundestag in einer Resolution den Völkermord an den Armeniern 1915 als historische Tatsache anerkannt und die deutsche Mitverantwortung unter Kaiser Wilhelm II. eingestanden.
In dieser Resolution wird die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Erinnerung an dieses genozidale Verbrechen wachzuhalten:
»Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen finanzieller Möglichkeiten auch weiterhin innerhalb Deutschlands Initiativen und Projekte in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kultur zu fördern, die eine Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1915/1916 zum Thema haben.«
Die Kölner Inititative „Völkermord erinnern“ hat 2018 ein Mahnmal enthüllt, das dieser Aufforderung entspricht. Am 16. Juni um 11 Uhr übergeben wir das Mahnmal symbolisch der Kölner Stadtgesellschaft an der Hohenzollernbrücke und bitten die Oberbürgermeisterin Henriette Reker in einem Offenen Brief darum, das Mahnmal an der Hohenzollernbrücke, in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. aufzustellen.
Diese Bitte wird von einer beeindruckenden Zahl Kölner Prominenter und Kölner Institutionen unterstützt. Zu ihnen gehören der Architekt von Ma’alot Prof. Dr. Peter Busmann, der Regisseur Nuran David Calis, Gunter Demnig (Stolpersteine), Pfarrer Franz Meurer, der Monitor-Leiter Georg Restle, der Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK), das KulturForum TürkeiDeutschland, das Alevitische Kulturzentrum Köln-Porz, der Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland TÜDAY, der Verein ELDE-Haus u.v.a. (siehe Seite 4 des Briefes).
tagesschau: Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord
Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord
Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild
Verfolgung von Armeniern: Gedenken an Völkermord
Die tagesschau begleitete die Gedenkveranstaltung der Initiative „Völkermord erinnern“ am 24. April 2021 zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armeniern.

tagesschau vom 24.04.2021 um 17 Uhr. Bildquelle: ARD-Standbild
haGalil: „Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“
„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“
In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

„Das Ziel der Verschickung ist das Nichts“
In Köln ist es eine gute Tradition. Regelmäßig wird im rheinischen Köln, Sitz der größten armenischen Gemeinde der Bundesrepublik, an einem zentralen Ort an den türkischen Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gedacht. Auch am 106ten Jahrestag fanden sich zahlreiche Menschen am Rheinufer vor dem Reiterdenkmal Wilhelm II. am Heinrich Böll Platz, am Fuße der Philharmonie gelegen, ein, um in angemessener Weise an den Genozid zu erinnern…

Blumenniederlegung // 24. April 2021
Blumenniederlegung // 24. April 2021
Samstag, 24. April 2021 // 15 – 17 Uhr.
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN. Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter. Die Vorherrschaft von Rassismus und Nationalismus haben diesen Genozid möglich gemacht. Sie sind nicht überwunden, sie prägen noch immer zahlreiche politische Entscheidungen. Nicht zuletzt der Krieg gegen Berg-Karabach, der von Deutschland weitgehend geduldet wurde, zeigt, welche mörderischen Folgen diese Ideologien bis heute haben.
Das vor drei Jahren an der Hohenzollernbrücke errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 15 und 17 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
___
Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Blumen-niederlegung // 24. April 2021
Samstag, 24. April 2021 // 15 – 17 Uhr.
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN. Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter. Die Vorherrschaft von Rassismus und Nationalismus haben diesen Genozid möglich gemacht. Sie sind nicht überwunden, sie prägen noch immer zahlreiche politische Entscheidungen. Nicht zuletzt der Krieg gegen Berg-Karabach, der von Deutschland weitgehend geduldet wurde, zeigt, welche mörderischen Folgen diese Ideologien bis heute haben.
Das vor drei Jahren an der Hohenzollernbrücke errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 15 und 17 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
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Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.
Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.
Am 24. Juni haben unbekannte Kenner Kaiser Wilhelm II und sein Ross samt Sockel, seit über 100 Jahren als peinliches Ensemble am Kölner Rheinabschnitt zu besichtigen, farblich markiert. Rotes Blut lief an ihm herunter, die Stadt wischte die Kennzeichnung am nächsten Tag wieder fort. Immerhin hat der Kölner Stadtanzeiger den Aufruf der Unbekannten aufgegriffen und sich am 3. Juli ausführlich zur Geschichte des Völkermörders und Rassisten geäußert. Zwei Tage später, am 5. Juli ist der Kaiser bzw. sein Sockel erneut markiert worden: mit Plakaten, die u.a. auf die Mittäterschaft des Kaisers am Völkermord an den Armeniern hinweisen. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion über das bislang offiziell unkommentierte Reiterstandbild an der Kölner Hohenhzollernbrücke nun an Fahrt gewinnt.
Reiterstandbild Kaiser Wilhelm II.
Am 24. Juni haben unbekannte Kenner Kaiser Wilhelm II und sein Ross samt Sockel, seit über 100 Jahren als peinliches Ensemble am Kölner Rheinabschnitt zu besichtigen, farblich markiert. Rotes Blut lief an ihm herunter, die Stadt wischte die Kennzeichnung am nächsten Tag wieder fort. Immerhin hat der Kölner Stadtanzeiger den Aufruf der Unbekannten aufgegriffen und sich am 3. Juli ausführlich zur Geschichte des Völkermörders und Rassisten geäußert. Zwei Tage später, am 5. Juli ist der Kaiser bzw. sein Sockel erneut markiert worden: mit Plakaten, die u.a. auf die Mittäterschaft des Kaisers am Völkermord an den Armeniern hinweisen. Es ist zu hoffen, dass die Diskussion über das bislang offiziell unkommentierte Reiterstandbild an der Kölner Hohenhzollernbrücke nun an Fahrt gewinnt.
WDR: Der Völkermord an den Armeniern (Audio)
Der Völkermord an den Armeniern
Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.
„Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)“ aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.
Der Völkermord an den Armeniern
Am 24. April 2020 wurde in Köln an den 105. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern erinnert. Die Initiative Völkermord Erinnern erhielt in Zeiten der Corona-Pandemie eine der ersten Ausnahmegenehmigungen der Stadt Köln, um den weltweiten Genozidgedenktag öffentlich zu begehen. Publizist Martin Stankowski war ebenfalls anwesend und berichtete für den WDR.
„Der Völkermord an den Armeniern | WDR 3 Resonanzen (24.04.2020)“ aus WDR 3 Resonanzen von Annette Hager. Veröffentlicht: 2020. Genre: Podcast.
Öffentliches Gedenken
Blumenniederlegung // 24. April 2020
Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN
Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.
Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
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Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.

Blumenniederlegung // 24. April 2020
Freitag, 24. April 2020 // 16 – 18 Uhr
Hohenzollernbrücke (Heinrich-Böll-Platz) // Köln
ÖFFENTLICHES GEDENKEN
Am 24. April wird weltweit an den Völkermord an den Armeniern (1915 – 1917) erinnert. Auch in diesem Jahr ist uns das Gedenken in unmittelbarer Nähe zum Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II wichtig – einem der für dieses Verbrechen mitverantwortlichen Täter.
Das vor zwei Jahren an diesem Ort errichtete und von der Stadt Köln entfernte Mahnmal wird dort zwischen 16 und 18 Uhr aufgestellt sein. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit Blumen niederzulegen.
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Die Veranstalter*innen werden dafür Sorge tragen, dass die derzeit üblichen Abstandsregeln eingehalten werden.
